17 Jahre 9/11: Formt sich das Puzzle zum Bild?

In diesem knapp zwei stündigen Vortrag stellt Frank Stoner Ungereimtheiten der 9/11-Ereignisse in New York vor. Ausgehend von Dr. Judy Wood’s Forschungen gelangt er zu seiner These. Sollte diese These von Freiverfügbarer Energie sich bestätigen, dürfen wir zukünftig mit elementaren Umwälzungen rechnen.

Auch wenn der Vortrag bereits vor einem Jahr gehalten wurde, so hat er an Aktualität nichts verloren. Vielmehr ist er, aufgrund der um uns herum stattfindenen Ereignisse, aktueller den je.

NuoViso.TV: Wo sind die Türme hin ? – Vortrag von Frank Stoner

Haben Kornkreise und die Ereignisse 9/11 etwas gemeinsam? In diesem Gespräch mit Frank Höfer zieht Frank Stoner Parallelen zwischen der Technologie wie Kornkreise geschaffen werden und der Technologie, welche vor 17 Jahren am 9. September in New York eingesetzt wurde. Mit der Schulphysik läßt sich weder das eine noch das andere Ereignis erklären und doch lassen sich Gemeinsamkeiten feststellen.

STONER frank&frei: Kornkreise – Eine neue Feldordnung

Wie die vor 17 Jahren in New York stattgefundenen Ereignisse erklärt werden können, bleibt weiterhin vorerst unklar. Es zeichnet sich allerdings immer mehr ab, dass mit 9/11  den Menschen etwas präsentiert wurde, was so der Mehrheit bisher nicht vorstellbar oder bekannt war.
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Eine Frage zur Gravitation

Beim Anschauen von Vids zum Thema Physik bin ich auf dieses interessante Werk aus einer Reihe zur Mechanik gestoßen:

KhanAcademyDeutsch: Einführung in die Gravitation

In den Naturwissenschaften ist Alles beweißbar. Das heißt, eine These hat solange Bestand, bis sie widerlegt wurde. Schauen wir nun einmal auf die Gravitation …

Wikipedia verrät auf der Seite Gravitation folgendes:

Die Gravitation (von lateinisch gravitas für „Schwere“)[1], auch Massenanziehung oder Gravitationskraft, ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, besitzt aber unbegrenzte Reichweite. Im Gegensatz zu elektrischen oder magnetischen Kräften lässt sie sich nicht abschirmen.

Auf der Erde bewirkt die Gravitation, dass alle Körper nach „unten“, d. h. in Richtung Erdmittelpunkt fallen, sofern sie nicht durch andere Kräfte daran gehindert werden. Im Sonnensystem bestimmt die Gravitation die Bahnen der Planeten, Monde, Satelliten und Kometen und im Kosmos die Bildung von Sternen und Galaxien sowie dessen Entwicklung im Großen.

Laut Wikipedia und meinem Rest-Wissen aus Schultagen lautet die These

Die Gravitation wirkt auf Körper, welche eine Masse besitzen. Da die Erde die größere Masse hat fallen alle Körper mit Masse zu Boden, wenn keine Gegenkraft wirkt.

Eine These hält solange stand, bis sich ein oder mehrere Gegenbeispiel finden. Dann schauen wir einmal weiter …

Ein Buch fällt zu Boden. Ebenso Schlüssel, Bälle und vieles mehr. Selbst Federn und Blätter fallen zu Boden.

Auf der Seite von Linde Österreich befindet sich ein Gas-Rechner, welcher folgende Angaben liefert:

  • Helium (HE) 1 Norm-Kubikmeter* hat ein Gewicht von 0,167 kg
  • Helium-3 (3He) 1 Norm-Kubikmeter* hat ein Gewicht von 0,128 kg
  • Wasserstoff (H2) 1 Norm-Kubikmeter* hat ein Gewicht von 0,0841 kg

* (bei 15°C und 1 bar)

Gemäß diesem Gas-Rechner besitzen Helium und Wasserstoff eine Masse. Resultierend aus dem Gesetz der Gravitation müssen diese Gase – wenn keine Kraft auf sie einwirkt – auf die Erde fallen, da die Erd-Masse um ein Vielfaches größer ist.

… und was verrät Wikipedia über Wetterballons

Die Füllung erfolgt mit gerade soviel Traggas Helium, dass zwar zügiges Aufsteigen garantiert ist, doch noch viel Ausdehnungsspielraum des Ballons verbleibt, mit dem Ziel eine große Höhe zu erreichen, in der der Ballon letztlich platzt.

Für den Aufstieg eines Wetterballons ist demzufolge eine Kraft erforderlich, wenn kein Widerspruch zur These der Gravitation besteht. Einen solchen Start eines Wetterballons zeigt das folgende Vid:

DL0PTB: Aufstieg Wetterballon (DL0PTB) 07.07.2011 – DWD Lindenberg

Auf dem Vid ist nicht nur der Aufstieg des Ballons zu sehen, sondern eine zusätzliche Belastung dieses Ballons mit weiteren Gegenständen in Form von verschiedenen Messinstrumenten. Eine auf den Ballon wirkende Kraft ist nicht zu erkennen.

Als große Frage bleibt: Wie ist dieser Vorgang mit der postulierten These der Gravitation in Übereinklang zu bringen?

Allen Lesern viel Spaß beim Knobeln 😉

Selbstverständliche Merkwürdigkeiten – Zweiter Teil

In diesen zweiten Teil erfolgt ein Blick auf selbstverständliche Merkwürdigkeiten, welche uns im Laufe des Alltages begegnen (können). Schauen wir uns doch einmal um …

Sale-Schilder

Ein Blick in so manche Geschäfte erschlägt den Betrachter mit einer enormen Sale-Beschilderung in uniformer – dem militärischen Reih & Glied gleichender – Aufstellung. Sale – ein englisches Wort – bedeutet in der Deutschen Sprache Verkauf. Was wollen die Inhaber und Betreiber solcher Läden und Ketten dem Interessenten mitteilen? Überraschung! Hier ist ein Geschäft – mitten in der Einkaufsstraße oder dem Einkaufszentrum – und bitte verwechseln Sie es nicht mit einer Ausstellung oder gar Museum … Besteht hier wirklich eine Gefahr der Verwechslung?

Passend zu diesem Weißen Schimmel bieten etliche Geschäfte Bekleidung und Accessoires mit englischen / amerikanischen Motiven & Logos feil. Ein riesiger Fundus für die Scharen von Touristen aus dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, um auch hier ihren Nationalstolz zu zeigen, wenn im Reisekoffer nicht mehr genügend Platz war. Gesehen wurden von mir allerdings in solchen Geschäften bisher keine einfallenden Touristen-Massen aus diesen Ländern. Woran mag dies liegen?

Bulimie-Lernen

Gab es vor einigen Jahrzehnten für diese Form des Lernen noch keine Bezeichnung, zumal sie nur an Universitäten in Disziplinen wie Medizin oder Jura praktiziert wurde, so hat diese Variante des Lernens heute bereits in den Schulen Einzug gehalten.

Wurde in früheren Zeiten unter Lernen die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten verstanden, so bezeichnet Bulimie-Lernen die Fähigkeit sich in kürzester Zeit beliebige Informationen in den Kopf zu pauken, um es auf den Punkt für eine Klausur oder Prüfung abrufen zu können. Vergleichbar mit Schauspielern, welche ihre Texte über Nacht beherrschen. Nach der Klausur oder Prüfung gilt es die in den Kopf gepaukten Daten wieder heraus zu bekommen, um an deren Stelle andere Informationen für die nächste anstehende Klausur oder Prüfung zu bekommen.

Diese Form des Lernens bringt hervorragende Auswendiglerner hervor, welche meinen mit sturen Bulimie-Lernen etwas gelernt zu haben. Der Unterschied von selber angeeigneten Wissen und Fähigkeiten könnte nicht größer sein. … und wer wundert sich dann noch darüber, dass Dinge um uns herum so sind wie sie sind. Vielmehr verwundert es, dass es nicht noch schlimmer ist!

Worte und Taten stimmen nicht überein …

Menschen aus der sehr lange zurückreichenden chinesischen Kultur wissen, dass die Übereinstimmung von Worten und Taten im Großen, wie im Kleinen, für eine stabile funktionierende Gesellschaft erforderlich sind. Fehlt einer Gesellschaft diese Grundlage, so stürzt diese unweigerlich in das Chaos.

Wie ich bereits im ersten Teil schrieb versprechen Politiker vor Wahlen alles und noch viel mehr, um gewählt zu werden. Zur Genüge stellen sich nach der Wahl diese Versprechen als Versprecher der Gewählten heraus.

… die Worte und Taten der Kirche

Interessant wird es bei der Bedeutung der Wörter, welche die Kirche verwendet. Das Wort Kirche selber bedeutet schon dem Herrn gehörend. Als mögliche Antwort bietet sich Kirche(?) an, was wiederum zu einem Zirkelschluss führt. Wem gehört die Kirche? Also das einzelne Bauwerk und erst recht die gesamte Organisation?

Beim Abendmahl werden den Gläubigen Brot (Hostien) und Wein als Leib Christi gereicht. Die dunkle Erinnerung an Kannibalismus kann nur Ungläubige befallen.

Dass die Kirche gerne auf Symbole der einst in Nordeuropa Lebenden – welche heute als Germanen bezeichneten werden – zurückgreift dürfte auch nicht mehr verwundern. Waren den Nordeuropäern in vergangenen Tagen Bäume, Berge, Tauben, Lämmer und Hermeline heilig, so wird zu Ostern – der Auferstehung Jesus – das Osterlamm geschlachtet und verspeist. Die Gläubigen einer Gemeinde werden auch als Lämmer oder Schäfchen bezeichnet, welche der Hirte führt. Bleibt die Fragen: Wohin? und Was ist der Hirte?


Soweit der Ausflug in die Selbstverständlichen Merkwürdigkeiten, welche uns umgeben. Sicher lassen sich weitere finden. Das Ziel dieser Beispiele liegt nicht in der unendlichen Aufzählung, sondern in der Schärfung der Sinne vor solchen Widersprüchen.

Zu den vorherigen Teil geht es hier Selbstverständliche Merkwürdigkeiten – Erster Teil.

„Es war Einmal …“ Von der uns gelehrten Geschichte. Oder brach eine Stunde NULL mit der Renaissance an?

Manchmal stößt man auf winzige Steinchen, welche sich nicht in das bekannte Mosaik einfügen. Solche Steinchen kann man ignorieren und weiter machen oder sie zur Kenntnis nehmen, zur Seite legen und sammeln. Finden sich weitere Steinchen, kann man die Gesammelten hernehmen und schauen ob sich ein Bild beginnt zu fügen.

Ein solches Mosaik kann durch neue Steinchen ein völlig anderes Bild ergeben. Insofern stellt es immer nur eine Annäherung, abhängig von den zugrundeliegenden Informationen und Fakten, zum jeweiligen Zeitpunkt dar.

Was uns als „gesicherte Geschichte“ präsentiert wird

Mit den Worten „Es war einmal …“ fangen zahlreiche Märchen der Gebrüder Grimm an. Zwischen solchen Märchen und der uns präsentierten Geschichte liegen Welten. Schon deshalb, weil die Gelehrten dieser Disziplin Wissenschaftlichkeit für ihre Arbeiten und Werke als Grundlage voraussetzen und einfordern.

Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage wird uns beginnend in der Schule unsere Geschichte des Abendlandes – beginnend mit den Griechen, über die Römer, hin zu den germanischen Völker – präsentiert. Von den Germanen geht es dann zu den einzelnen Stämmen der Franken, Goten und Sachsen. In der Folge wird der Weg von diesen Stämmen über die Epochen des Mittelalters, der Neuzeit hin zur Neusten Geschichte gezeichnet.

Die Grundlage der Anfänge dieser abendländischen Geschichte bilden Schriften und Bücher, welche von den alten Griechen und Römern stammen. Über lange Zeit waren diese Schriften aus dem Bewusstsein der kollektiven Erinnerung verschwunden. Mit der Wiederentdeckung der griechischen und römischen Schriften begann sich Europa aus dem finsteren Mittelalter zu erheben. Diese Epoche wird als Renaissance bezeichnet.

Soweit in knappen Worten die uns präsentierte Geschichte, welche uns die Gelehrten der geschichtlichen Disziplin auf Grundlage ihrer wissenschaftlichen Arbeiten vorlegen.

Europäische kulturgeschichtliche Epochen zwischen dem 11. und 18. Jahrhundert

Die Romanik erstreckte sich vom 11. bis ins 13. Jahrhundert und löste als große gesamteuropäische Epoche die im 5. Jahrhundert mit dem Römischen Reich untergegangene Epoche der Antike ab. Von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Ende des 15. Jahrhunderts prägte die Epoche der Gotik die europäische Kunst und Architektur. Der Ursprung beider Epochen – der Romanik und Gotik – befand sich jeweils nördlich der Alpen. Als Erbe dieser Epochen sind heute noch europaweit zahlreiche kirchliche Bauten – Dome, Kathedralen, Klöster und Kirchen – erhalten.

In der Epoche der Renaissance – zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert – findet in Europa, mit der Wiederentdeckung antiker Texte und den beginnenden Bemühungen einer Wiederbelebung von griechischen und römischen kulturellen Leistungen, ein enormer Aufbruch und Umbruch – ausgehend von norditalinischen Städten – statt.

Einige die damalige Zeit kennzeichnenden Ereignisse und Menschen:

Politik & Gesellschaft

Handel – Wirtschaft – Finanzen

Entdeckungen & Erfindungen

Kunst & Kultur

  • Leonardo da Vinci (1452 – 1519), italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph
  • Erasmus von Rotterdam (ca. 1466 – 1536), Theologe, Priester, Augustiner-Chorherr, Philologe
  • Niccolò Machiavelli (1469 – 1527), florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist, Schriftsteller und Dichter
  • Albrecht Dürer (1471 – 1528), deutscher Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker
  • Michelangelo (1475 – 1564), italienischer Maler, Bildhauer, Baumeister (Architekt) und Dichter
  • Raffael (1483 – 1520), italienischer Maler und Architekt
  • William Shakespeare (1564 – 1616), englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler

Die folgende Epoche – zwischen 1575 bis 1770 – wird als Barock bezeichnet. Ausgehend – aus dem Italienischen – verbreitet sich der Barock im katholischen Teil Europas und anschließend in abgewandelter Form in den protestantischen europäischen Gebieten. Kennzeichen dieser Epoche sind eine üppige Prachtentfaltung und absolutistisch-monarchische Regierungsformen.

Magedalenenhochwasser – Juli 1342

Vor der Zeit der Renaissance suchten mehrere schwere Katastrophen Europa heim. Über die Nordsee brachen mehrfach schwere Sturmfluten herein, wie die Zweite Marcellusflut (Grote Mandrenke = „großes Ertrinken“) im Januar 1362, welche bis zu 100.00 Tote forderte.

Das Magdalenenhochwasser im Juli 1342 traf Mitteleuropa besonders schwer und zog eine Vielzahl weiterer Katastrophen, wie Hungernöte und Unruhen, nach sich.

Auf de.wikipedia.org steht zu den Auswirkungen des Magdalenenhochwasser:

In den Jahren nach dem Magdalenenhochwasser folgten kalte und nasse Sommer, die in Verbindung mit dem erodierten Boden zu Ernteeinbußen führten. In deren Folge kam es zu massiven Hungersnöten, welche die Auswirkungen der in den Jahren 1347 bis 1353 grassierenden großen europäischen Pestepidemie zusätzlich verschlimmerten.[7] Auch außerhalb der Regionen, in denen Hochwasser nachweisbar ist, ergeben sich Hinweise auf Starkregen und Bodenerosion, so am mittleren Neckar.[8]

In den folgenden Vids geht conrebbi auf die Ereignisse und Folgen des Magdalenenhochwasser ein:

Pest, Hochwasser+ Deagle- 1342 Magdalenhochwasser von conrebbi

Magdalenhochwasser bis zum Schweinemord von conrebbi

Chronologiekritik … was hält stand?

Unter der Bezeichnung Chronologiekritik werden verschiedene Thesen zusammengefasst, welche die vorherrschende Lehrmeinung des präsentierten Geschichtsverlauf der Gelehrten dieser Disziplin in Frage stellen.

So schriebt Christoph Pfister in seinem Werk Die Matrix der alten Geschichte auf Seite 14:

Es sollte einleuchtend sein, daß unsere Kenntnis der Menschheitsgeschichte mit zunehmender Entfernung von heute abnimmt. Also wissen wir vom 19. Jahrhundert weniger als vom 20., und vom 18. weniger als vom 19. Jahrhundert.

Aber was wissen wir überhaupt vom 18. Jahrhundert? – Schon dort kippt die Geschichtskenntnis ins Dunkel der Vorgeschichte.

Im selben Werk schreibt der Autor über den analytischen Ansatz von Anatoli Timofejewitsch Fomenko ab Seite 32ff:

Für die mathematisch-statistische Analyse von narrativen Strukturen wurde die alte Weltgeschichte nach bestimmten Kriterien auf wiederkehrende inhaltliche und zeitliche Elemente untersucht. Dabei stellte Fomenko fest, daß sich die älteren Geschichtsepochen in ihrer Dauer und in ihren Aussagen überlappen und letztlich auf etwa sechs Textbücher zurückgeführt werden können.

[…]

Fomenko erkennt vor allem, daß die Bibel das wichtigste Textbuch für die Matrix darstellt.

Anders ausgedrückt finden sich alle anderen wichtigen Vorlagen für die Geschichtserfindung auch in den historischen Büchern des Alten Testaments.

[…]

Fomenko hat mit seiner Methode die antike und mittelalterliche und später die griechische und russische Geschichte analysiert.

[…]

Und ihm fällt auf, daß die gotischen Kathedralen in den europäischen Städten nicht aus einem fernen „Mittelalter“ stammen können.

[…]

In fast jedem Kapitel weist Fomenko zum Beispiel auf den Chronologen Joseph Justus Scaliger hin, den er für den Urheber der verqueren Zeitstellungen der älteren Zeit hält.

In seinem Werk Das erfundene Mittelalter stellt Heribert Illig die These auf, dass in der Geschichtsschreibung knapp 300 Jahre eingebaut wurde. Er stellt zahlreiche Belege und Indizien vor, dass die niedergeschriebene Chronologie vom September 614 bis August 911 nicht stattgefunden hat. Diese Sci-Fi Geschichtsschreibung bezeichnet er als Erfundenes Mittelalter.

Wie ich beispielhaft an Heribert Illig, Christoph Pfister und Anatoli Timofejewitsch Fomenko aufzeigte, bestehen nicht nur kleine und geringe Zweifel an der – uns von den Gelehrten der Disziplin Geschichte – vorgelegten Erzählung über den zurückliegenden Zeiten. Würde die vorausgesetzte und eingeforderte Wissenschaftlichkeit als Maßstab gelten, hätte längst eine breite Diskussion, Auseinandersetzung und Überprüfung der vorgelegten Thesen in dieser Disziplin unter den Gelehrten eingesetzt. Bisher werden diese aufgeworfenen Fragen bestenfalls belächelt, ignoriert oder gar ins Lächerliche gezogen.

Geschichte – ist und war schon immer – ein Instrument der Herrschenden, um ihren Stand sowie ihre gesellschaftliche Position zu begründen und zu legitimieren. Hat sich daran im Heute etwas geändert? Nein! Die christliche Kirche rechtfertigt erhaltene Zahlungen immer noch mit ihrem Entschädigungsanspruch:

Darunter versteht man Leistungen vor allem der Bundesländer, die auf Entschädigungszahlungen für Grundbesitz und Vermögen beruhen, der den Kirchen unter anderem im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses 1803 enteignet wurde.

[siehe hierzu: Kirchenfinanzierung im Abschnitt Finanzierung aus staatlichen Mitteln]

Ob die Kirche der rechtmäßig Eigentümer von dem enteigneten Grundbesitz und Vermögen war – an Diebesgut kann nach heutiger Rechtsauffassung kein Eigentum, sondern nur Besitz erlangt werden – ist (oft) in den Nebel der Vergangenheit entschwunden. Was an den jährlichen Zahlungen in Millionenhöhe nicht das geringste ändert. Recht ist ja Recht!

Anhand dieses kleinen Beispiels der Kirchenzahlungen wird die enorme Auswirkung, welche aus der niedergeschriebenen „Geschichte“ resultiert, für unser Jetzt und Hier ersichtlich. Übrigens: die Kirche erhielt laut SpiegelOnline 2018 von den Bundesländern 538 Mio. Euro und insgesamt fast 17,9 Mrd. Euro seit 1949.

Die Renaissance anders betrachtet

Der Epoche, welche wir heute als Renaissance bezeichnen. ging laut Volksmund das Finstere Mittelalter voraus. Was machte diese Zeit finster? Die apokalyptischen Katastrophen –  wie die schweren Sturmfluten oder das Magdalenenhochwasser sowie deren Folgen – welche über Europa herein brachen.

Befand sich das Macht- und Kulturzentrum vor diesen schweren Katastrophen (möglicherweise) im nördlichen Mitteleuropa jenseits der Alpen (Romanik und Gotik), so verlagerte sich das Macht- und Kulturzentrum in den nord-italienischen Raum und dehnte sich über den Voralpenraum (Augsburg, Nürnberg) über Europa aus. Hingegen verloren Machtzentren wie die Hanse zunehmend an Bedeutung.

Die Auswirkungen dieser höllischen Katastrophen in Europa zogen sich (womöglich) über Generationen. Wer konnte suchte sicher, wenn nur irgend möglich, sein Heil in der Flucht. Für Alle, denen eine Flucht nicht vergönnt war, brach der Kampf ums nackte Überleben an.

Zur Genüge wurde dieser Überlebenskampf – nach den Fluten – aufgrund von (unbehandelten) Verletzungen, fehlender Nahrung und den ausgesetzten Naturgewalten und anderen Überlebenden – welche Stärker waren – verloren. Zu allem Überfluss folgten Epidemien – wie die Pest – welche auf fruchtbaren Boden fielen und sich ausbreiteten. Unter solchen Umständen war an den Wiederaufbau, der durch die Fluten zerstörten Infrastruktur, lange Zeit sicher nicht zu denken.

Das eine solche Zeit als eine finstere Epoche – als Finsteres Mittelalter – auch heute noch bezeichnet wird, kann nicht überraschen. Der Ablasshandel eines Johann Tetzel und die Frömmigkeit der Überlebenden und deren Nachfahren, sowie der Holzschnitt eines Albrecht Dürer wie die Apokalyptische Reiter

erscheinen in einem neuen und anderen Licht.

Es brauchte seine Jahre bis sich nach diesen apokalyptischen Ereignissen eine funktionierende Gesellschaft erneut formieren konnte.

Das Ausmaß dieser Katastrophe fiel in den europäischen Regionen möglicherweise unterschiedlich aus oder der Zeitraum war unterschiedlich, wodurch eine Wieder- und Neuaufbau in manchen Gebieten – wie in Norditalien oder den nördlichen Voralpen – früher einsetzen  konnte. Dieser enormer Aufbruch und Umbruch, welcher wie aus dem Nichts erscheint, wird von uns heute als Renaissance bezeichnet.

Wie immer ist für den bestehenden Macht- und Herrschaftsanspruch eine Legitimation hilfreich. Diese Legitimation bot die Berufung auf die „aufgefundenen“ antiken griechischen und römischen Schriften, auf deren Grundlage der Wieder- und Neuaufbau erfolgte.

Das diese „aufgefundenen“ Schriften bereits an die 1.500 Jahre oder eine noch längere Zeit überstanden haben sollen, steigert gewiss nicht die Glaubwürdigkeit an dieser Geschichte! Vielmehr wurden  „Neuentdeckungen“ aus dieser Zeit zusätzlich auch in die Vergangenheit projiziert. Zumal die Frage bleibt, ob die „Neuentdeckungen“ der Renaissance vor den apokalyptischen Katastrophen in Europa bereits bekannt und verbreitet waren und somit nur Teil des Wiederaufbaus darstellen.


… und anschließend tobte im mitteleuropäischen Raum der Dreißigjährige Krieg. Die Gedanken hierzu kommen – wenn, dann – in einen weiteren Beitrag, um die bereits vorhandene Länge nicht noch weiter zu sprengen …


Die Folgen dieses Wieder- und Neuaufbaus reichen bis in unsere heutigen Tage. Das Rechtssystem, doppelte Buchführung und Bankenwesen, Universitäten und die dortige akademische Ausbildung, die christlichen Kirchen sowie der Vatikan, beurkundete Rechte und Besitzverhältnisse sowie die Legitimation mittels der geschriebenen Geschichte haben ihren Ursprung in dieser Zeit und ihre Auswirkungen bis in unsere heutigen Tage.

Steinchen für Steinchen zum (un)vollständigen Mosaik

Im Laufe der zurückliegenden Zeit bin ich auf verschiedene Steinchen gestoßen, welche in mir anfangs ein Gefühl der Ungereimtheit hervorriefen. Lange zeigte sich statt einem (un)vollständigen Bild nur Nebel. Die Steinchen wurden mehr und Zusammenhänge zeichneten sich ab. Den Anstoß zu diesem Text gaben letztlich die Vids

Ungereimtheiten in den Überlieferungen der Baukunst? von Silent Wolf

! DARUM gibt es keine WÄLDER auf der ERDE !-Es gibt keine wälder auf der ERDE Teil 15 von Phioo wills wissen [Dieses Vid bildet eine Zusammenfassung seiner Vid-Reihe Die Atlantischen Überreste.]

Vielen Dank an conrebbi, Silent Wolf und Phioo wills wissen für eure Vids und den darin präsentierten Informationen.! Ebenso gilt mein Dank Allen von mir nicht (mehr) Benennbaren, welchen ich das eine oder andere kleine Steinchen zu verdanken habe!

 

Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?

Ein guter Überblick zu diesem Thema. Vielen Dank.

das Erwachen der Valkyrjar

Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?

Seit Jahrzehnten wird das Nahrungsfett von einem schlechten Ruf geplagt, da fettreduzierte Produkte in die Regale kommen und fettarme Diäten im Mittelpunkt stehen. Nahrungsfett und essentielle Fettsäuren sind jedoch zwei entscheidende Bestandteile einer jeden gesunden Ernährung.

Fett spielt eine Rolle in fast jedem Aspekt der Gesundheit, bis hin zu den Zellen, aus denen sich der Körper zusammensetzt. Glücklicherweise ist es einfach, das Fett zu bekommen, das Du brauchst. Dein Körper ist sogar in der Lage, seine eigenen Fettsäuren zu bilden, um einen Mangel zu verhindern.

Es gibt jedoch bestimmte Arten von Fettsäuren, die Du durch Deine Ernährung bekommen musst, da Dein Körper nicht in der Lage ist, sie zu produzieren.Bekannt als essentielle Fettsäuren, ist es entscheidend, dass Du ausreichend von diesen essentiellen Fettsäuren in Deiner Ernährung bekommst, um eine optimale Gesundheit zu erhalten und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was sind essentielle Fettsäuren?

Du hast wahrscheinlich schon einiges über gesättigte Fettsäuren und…

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Selbstverständliche Merkwürdigkeiten – Erster Teil

Ich liebe die Deutsche Sprache. Diese Sprache ist eine der ausdrucksstärksten Sprachen. Sie weißt mit ihren zahlreichen und leichten Neuzusammensetzung von Wörtern eine enorme Differenzierung und Präzisierung auf.

Im Alltag geht uns dieser Blick auf unsere Sprache oftmals leicht verlorenen. Was wir von Klein auf so und nie anders kennen lernten ist für uns selbstverständlich. Oft haben wir den Eindruck, dass es bereits seit dem Beginn der Zeit so gewesen ist. Manchmal stolpern wir im Alltag über Merkwürdigkeiten – staunen – schütteln uns – und laufen weiter.

In diesen Beitrag erfolgt ein Blick auf selbstverständliche Merkwürdigkeiten, welche uns im Laufe eines Jahre begegnen (können). Dann laufen wir doch einmal los …

Jahreswechsel

Im Tagebuch eines Deutschen wurde im Beitrag Neues Jahr? – Alles klar?! Ende 2017 auf Merkwürdigkeiten zum gewählten Zeitpunkt des Jahreswechsels eingegangen.

  • Mitten im natürlichen Zyklus des Jahres wird ein Jahr beendet und ein neues Jahr begrüßt. Der natürliche Jahreszyklus beginnt mit dem Frühjahr und Endet mit dem Ende des Winters.
  • Der Wechsel findet zu einer Tageszeit statt, welche dem natürlichen Bio-Rhythmus von Menschen zu wieder läuft. Erkennbar daran, dass sich die Jüngsten zu diesem Zeitpunkt – in den meisten Fällen – im Reich der Träume zum Energieaufladen für den nächsten Tag befinden und an der „Feier“ nicht teilhaben.

1.Mai – Tag der Arbeit

Der 1.Mai wird in zahlreichen Staaten auf unserer Erde als Feiertag mit der Bezeichnung „Tag der Arbeit“ begangen. An diesem Tag dürfen die Arbeitenden bzw. Jene – welche es sein wollen (sollen), aber Systembedingt nicht dürfen – voller Freude die Situation feiern, dass sie für Andere einen Großteil ihrer Lebenszeit hergeben.

Verkauft wird uns dieser besondere Tag als Jener, wo für die Rechte der Arbeitenden gestritten und gekämpft wird. Besonders turn sich Vertreter der großen Gewerkschaften und von Parteien – welche meinen sich einen sozialen Anstrich geben zu müssen – hervor.

Aber waren es nicht Jene, welche in den zurückliegenden Jahren:

  • die Hartz IV Gesetze
  • Gesetzte zur Arbeitnehmerüberlassung / Leiarbeit
  • Kürzungen der Renten
  • Privatisierung von Öffentlicher Daseinsvorsorge

ermöglichten – durchsetzten – stillschweigend mit trugen … und somit zu Verantworten haben?

… und wer freut sich schon über Arbeit? Jeder freut sich, wenn die Arbeit möglichst gering bleibt und vollbracht ist! Eine den Menschen erfüllende Tätigkeit hingegen ist etwas völlig Anderes – ginge es darum hätte dieser Feiertag bereits eine andere Bezeichnung.

Einschulung

Meine Oma (†) erzählte mir vor Jahren, dass zu ihr Zeit die Kinder im Frühjahr eingeschult wurden – in einer Zeit des Erwachens und Wachsens.

Heute erfolgt die Einschulung zum Ende des Sommers – in der Zeit der Ernte.

Es scheint, dass in dieser Zeit nicht nur die Bauern auf ihren Feldern – sondern auch ganz Andere – ihre Ernte einfahren, um sie durch Andere (weiter)verarbeiten zu lassen.

Weihnachten

Zu Beginn des Winters steht ein großes Fest an: Weihnachten. Neben zahlreichen verschiedenen Bräuchen und Traditionen hat in dieser Zeit ein alter betagter Gesell seinen Platz. Der Weihnachtsmann.

Nur warum kommt er in der Farbe eines zuckersüssen Limonadenherstellers aus den Vereinigten Staaten von Amerika daher?

Im Jahre 1931 gab der Cartoonist und Grafiker Haddon Sundblom mit seinem Entwurf ihm dieses Aussehen.

Heute wird dieses Fest als eine riesige Konsumorgie in den Medien und Geschäften zelebriert, welche mit dem Weihnachten – wie es zurückliegende Generationen feierten – bei sehr vielen Menschen kaum noch Gemeinsamkeiten besitzt.

Was wäre, wenn ein Konzern den Osterhasen in seine Farben verpackt hätte? Hätten wir dann diese Konsumorgie zu diesen Tagen und zu Weihnachten ein ganz anderes Fest?

Wahlen

Alle Jahre wieder finden Wahlen mit Kandidaten statt – welche für einen Selber, in den meisten Fällen, unbekannt sind – und welche Interessen großartig vertreten. Nur sind es selten die eigenen Interessen des Wählers!

Was verrät uns hierzu die Deutsche Sprache?

Am Wahltag wird vom Wähler die Stimme abgegeben. Die Stimme befindet sich somit nicht mehr beim Wähler, sondern beim Kandidat. Ob der Kandidat nach der Wahl für seine Wähler sprechen könnte hängt davon ab, ob er bei der Wahl genügend Stimmen erhält. Bei zu wenigen Stimmen sind nicht nur die Wähler, sondern auch der Kandidat mal richtig sprachlos.

… und für wen der gewählte Kandidat nach der Wahl seine Stimme nutzt, bleibt allein ihm überlassen, da er nur „seinem Gewissen“ verpflichtet ist. Schließlich zeigt die Vergangenheit, das Versprechen vor der Wahl zu oft nur Versprecher der Kandidaten waren.

(leider habe ich kein Vid mit einer bessern Qualität gefunden)


Der folgenden Teil richtet den Blick auf selbstverständliche Merkwürdigkeiten des Alltag.

Wenn der Rechner bei Zeit & Datum spinnt

Computer sind eine großartige Sache – besonders wenn sie funktionieren. Funktioniert aus heiteren Himmel etwas nicht mehr wie gewohnt ist oftmals Rätsel raten oder Jugend forscht angesagt. Besonders herausfordernd wird es bei Situationen, welche in Abständen von 4 bis 7 Jahren auftreten.

Fehlerbild

Nach dem Starten des Computer wird eine falsche Uhrzeit angezeigt. Anfangs um einige Minuten, im zunehmenden Störungsverlauf um Stunden. Im weiteren Verlauf kommt ein falsches (altes) Datum hinzu – bis hin zu dem Datum 01.01.1970.

Bis hier ist es mehr oder weniger nervig: wenn eMails mit falscher Zeit & Datum versendet werden oder im Browser keine Web-Seiten angezeigt wird, weil die hinterlegten Zertifikate nicht akzeptiert werden. Oder Dateien mit falscher Zeit & Datum erstellt bzw. gespeichert werden.

Als Finale diese Störung startet der Computer nicht mehr. Er verhält sich wie tot.

Lösung

Spätestens, wenn der Rechner nicht mehr startet, wird es Zeit ihm wieder Leben einzuhauchen. Eine neue Batterie hilft da meistens weiter. Eine neue Batterie? Ja!

Die Batterie im Rechner dient wie bei einer Uhr als Zeitgeber. Wird die Batterie zu schwach, geht die Uhr nach.

Ebenso dient die Batterie im Rechner wie bei einem Auto als Starthilfe. Der Startversuch mit einer leeren Batterie scheitert bei Beiden.

Auf den Mainboards der Rechner befindet sich eine Knopfzelle. Bisher ist mir die Batterie immer als eine Knopfzelle in der Form CR2032 (wie auf dem Bild zu sehen) begegnet. Ob andere Formen von Knopfzellen von Herstellern verwendet werden, kann ich nicht ausschließen. Im Zweifel hilft vor dem Kauf ein Blick in das Rechnerinnere auf das Mainboard.

Eine solche Knopfzelle kann gegenwärtig zum Preis zwischen einem und zehn Euro erworben werden. Der Kauf eines neuen Rechners schlägt – je nach Ausstattung – mit mehreren hundert Euro oder darüber hinaus zu Buche.

Zum Abschluss ein Vid zum Austausch der Batterie: