Re: Am Ende von Vegetarismus und Veganismus steht Krankheit


Am 01. Oktober 2018 erschien auf dem Blog Newstopaktuell.wordpress.com der Beitrag  Am Ende von Vegetarismus und Veganismus steht Krankheit.

Ich finde diesen Artikel äußerst interessant, weil hier ohne jede Grundlage Unsicherheit geschürt und mit Ängsten gespielt wird. Mit einem substanzlosen wissenschaftlichen Anstrich versehen wird auf biegen und brechen versucht die Behauptung

Der Mensch ist nämlich erwiesenermaßen ein omnivores Lebewesen, welches für ein gesundes Leben zwingend eine omnivore Ernährung benötigt.

mit der Angst vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz zu zementieren.

Mit den Worten

Wir raten daher dringend und eindringlich davon ab, dem vegetarisch/veganen Wahn- und Irrsinn zu folgen.

endet dieser Text.

Was ist von solch einem Text zu halten?

Es ist immer sinnvoll, wenn man selber dazulernen möchte, über den Tellerrand zu blicken und die Worte von Kritikern zur Kenntnis zu nehmen, besonders, wenn sie in so geballter Zahl – wie in diesem Text – daher kommen. Sein eigenes Handeln hin und wieder zu überdenken und zu hinterfragen ist für die eigene Entwicklung ebenso hilfreich.

Welche Ernährung ist nun für den Menschen die Richtige?

Die Form der Ernährung richtet sich grundlegend nach dem Lebensumfeld. In nördlichen Eisregionen lebende Menschen werden sich nicht vegetarisch oder vegan ernähren (können). Menschen, welche in gemäßigten oder tropischen Regionen leben ist dies möglich. Es erscheint mir fehl am Platz die eine oder andere Form der Ernährung zu verteufeln. Jedem steht die Möglichkeit offen, sich zu den Möglichkeiten der Ernährung zu informieren und seine Entscheidung zu treffen. Ebenso wird eine Ernährung aus puren Dogmatismus – wie Tierschutz – Menschen schwer glücklich werden lassen.

Eine Mangelernährung ist bei allen Ernährungsformen – omnivore, vegetarische, vegane – möglich! Ebenso eine ausgewogene Ernährung!

In den letzten sieben Jahrzehnten hat sich die Form unserer Ernährung so massiv verändert: angefangen von der Erzeugung – über die Verarbeitung. Mit der Ernährung aus den Tagen unserer Groß- und Urgroßeltern hat diese industriell verarbeiteten Produkte nahezu nichts mehr gemein.

Gut dargestellt sind die Auswüchse der Ernährungsindustrie und wie sie entstanden, ebenso Alternativen in dem Film Food Inc. – Was essen wir wirklich.

Ingo Infokrieger: Food INC Was essen wir wirklich

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