Die Reihenfolge der Zahlensymbole


Mitunter kommen Gedanken scheinbar aus dem Nichts und führen zu überraschenden Einblicken.

In den vergangenen Tagen sah ich von pso Die Phantomzeit laut Illig. Die Kernthese der Chronologiekritik lautet, daß die uns präsentierte Geschichte über Teile erfunden und verfälscht wurde. So gehen einige Verfechter der Chronologiekritik davon aus das mehrere Jahrhunderte oder gar größere Zeiträume nicht stimmen, nicht existierten und somit frei erfunden sind.

Einige Tage nach dem Anschauen des Videos fiel mir wie aus dem Nichts auf, daß das von uns verwendete Symbol der Drei einer halben Acht entspricht.

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Meine Neugier war geweckt. Gibt es da noch mehr Übereinstimmungen unter den Zahlensymbolen?

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Das die Sechs und Neun um 180° gedreht jeweils das andere Symbol ergeben ist sicher schon Vielen aufgefallen.

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Das die Zwei und Fünf vertikal gespiegelt das andere Symbol zeigen ist für Manche auch nicht neu.

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Das die Vier und die Sieben ebenfalls ein Paar bilden war mir in der Vergangenheit noch nicht aufgefallen. Dreht man das Symbol der Zahl Vier um 90° im Uhrzeigersinn und spiegelt es anschließend horizontal, so zeigt sich das Symbol der Sieben. Von der Sieben zur Vier gelangt man in der umgekehrten Reihenfolge.

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Bleiben von unseren Zahlensymbolen noch die Null und die Eins, welche ebenfalls ein Paar bilden, Schaut man auf eine Null frontal, so erblickt man das vertraute Symbol. Blickt man auf dieses Symbol von der Seite, so erblickt man eine Eins.

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Soweit so gut. Was mich bei dieser Betrachtung überraschte, war die Anordnung der Symbole von Null bis Neun. Die Reihenfolge der Symbole ergibt kein harmonisches Bild. Die Folge der Zahlensymbole wirkt willkürlich durcheinander geworfen.

So beginnt die Reihe mit einem Paar – Null und Eins – um das zweite Paar an der dritten und sechsten Stelle zu bilden. Das dritte Paar findet sich an den Stellen vier und neun. Das folgende Paar an den Stellen fünf und acht. Das fünfte und letzte Paar befindet sich an den Stellen sieben und zehn. Von Logik und Harmonie ist die Folge der Zahlensymbole weit entfernt.

Was, wenn in vergangenen Zeiten die Zahlensymbole in einer anderen Reihenfolge standen und aus Macht- und Herrschaftsinteressen diese Reihenfolge verändert wurde? Alte Urkunden und Schriften wären dann neu zu beurteilen und könnten einen anderen – einen weit verständlicheren – Sinn ergeben.

Oder öffneten solche Veränderungen Möglichkeiten zur Enteignung von Boden und Land? Es ist ein erheblicher Unterschied, ob einer Familie oder Sippe Sieben, Neun, Drei oder nur Zwei Morgen Boden urkundlich verbrieft für Ihren Lebensunterhalt zur Verfügung stehen.

Solchen Veränderungen lassen sich in Zeiten von Umbrüchen, Kriegen – wie dem 30-jährigen Krieg in Europa – oder in Folge von großflächigen Naturkatastrophen ohne großes Aufsehen – still und leise – durchführen. Für alle, welche sich noch an eine der vergangenen (Recht-)Schreibreformen erinnern, ist ebenso nachvollziehbar, daß es für solche Reformen keiner großen Umbrüche bedarf. In ruhigeren Zeiten reichen dafür Verordnungen, Beschlüsse und Gesetze und einige Jahre später ist es dann für die Jüngeren schon immer so gewesen und die Älteren haben sich damit abgefunden und es zum Teil bereits vergessen.