Jürgen von der Lippe & Harald Schmid

Jürgen von der Lippe und Harald Schmidt reden über die Veränderungen und sich abzeichnenden Herausforderungen beim Älter werden. Mit scharfem & feinem Sinn sowie wortgewandt widmen sich Beide den Themen Sexualität und Lebensende.

Quelle: HappyologistJürgen von der Lippe – übers Älterwerden (10:01 min)

Stein-Zeit: Buchstabensalat – Barbara Kofen … und andere Formen der Schrift

Quelle: Stein-Zeit – Buchstabensalat – Barbara Kofen bei SteinZeit [45:10 min]

Stein-Zeit – Am 22.03.2015 veröffentlicht

Buchstaben- oder Zahlensalat verbreitet sich immer mehr unter Schülern. Selbst Erwachsene sind davon betroffen. Hinter den sogenannten Begriffen „Legasthenie“ (Lese-Rechtschreib-Schwäche) oder „Dyskalkulie“ (Rechenschwäche) verbirgt sich jedoch keine Schwäche oder Störung. Oft sind gerade diese Menschen besonders kreativ und intelligent. Umso schwieriger ist es für sie und ihr Umfeld nachzuvollziehen, warum sie an Buchstaben oder Zahlen scheitern. Barbara Kofen erklärt im Gespräch mit Robert Stein, was ihrer langjährigen Erfahrung nach hinter diesem Erscheinungsbild steckt, und wie sie den Betroffenen in kurzer Zeit helfen kann. http://www.lese-rechtschreib-strategien.de

Bei der Betrachtung des oberen Vid kam mir der Vortrag von Erhard Landmann Die wissenschaftliche Entschlüsselung aller antiken Hieroglyphen wieder in den Sinn mit der Frage:

Gesetzt die These von Erhard Landmann trifft zu. Waren die Vorderen im Alten Ägypten, Lateinamerika, Mittel- und Südamerika und an anderen Orten soviel besser mit ihrer Intelligenz, aufgrund anderer Denk- und Verarbeitungs-Abläufe, welche sich in den überdauerten Hieroglyphen heute noch zeigen?

Die von Landmann aufgestellte These: Alle bekannten Hieroglyphen weltweit formen sich aus Lateinischen Buchstaben und bilden Wörter in Althochdeutsch.

Trifft diese These zu, so zeigt sich, dass neben unserer Linearen Schreibweise ebenso andere alltagstaugliche – vielleicht sogar besser & schneller aufnehmbare – Schriftformen vorhanden sind.

Quelle: PolartagErhard Landmann – Weltbilderschütterung [50:57 min]

Selbstverständliche Merkwürdigkeiten – Zweiter Teil

In diesen zweiten Teil erfolgt ein Blick auf selbstverständliche Merkwürdigkeiten, welche uns im Laufe des Alltages begegnen (können). Schauen wir uns doch einmal um …

Sale-Schilder

Ein Blick in so manche Geschäfte erschlägt den Betrachter mit einer enormen Sale-Beschilderung in uniformer – dem militärischen Reih & Glied gleichender – Aufstellung. Sale – ein englisches Wort – bedeutet in der Deutschen Sprache Verkauf. Was wollen die Inhaber und Betreiber solcher Läden und Ketten dem Interessenten mitteilen? Überraschung! Hier ist ein Geschäft – mitten in der Einkaufsstraße oder dem Einkaufszentrum – und bitte verwechseln Sie es nicht mit einer Ausstellung oder gar Museum … Besteht hier wirklich eine Gefahr der Verwechslung?

Passend zu diesem Weißen Schimmel bieten etliche Geschäfte Bekleidung und Accessoires mit englischen / amerikanischen Motiven & Logos feil. Ein riesiger Fundus für die Scharen von Touristen aus dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, um auch hier ihren Nationalstolz zu zeigen, wenn im Reisekoffer nicht mehr genügend Platz war. Gesehen wurden von mir allerdings in solchen Geschäften bisher keine einfallenden Touristen-Massen aus diesen Ländern. Woran mag dies liegen?

Bulimie-Lernen

Gab es vor einigen Jahrzehnten für diese Form des Lernen noch keine Bezeichnung, zumal sie nur an Universitäten in Disziplinen wie Medizin oder Jura praktiziert wurde, so hat diese Variante des Lernens heute bereits in den Schulen Einzug gehalten.

Wurde in früheren Zeiten unter Lernen die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten verstanden, so bezeichnet Bulimie-Lernen die Fähigkeit sich in kürzester Zeit beliebige Informationen in den Kopf zu pauken, um es auf den Punkt für eine Klausur oder Prüfung abrufen zu können. Vergleichbar mit Schauspielern, welche ihre Texte über Nacht beherrschen. Nach der Klausur oder Prüfung gilt es die in den Kopf gepaukten Daten wieder heraus zu bekommen, um an deren Stelle andere Informationen für die nächste anstehende Klausur oder Prüfung zu bekommen.

Diese Form des Lernens bringt hervorragende Auswendiglerner hervor, welche meinen mit sturen Bulimie-Lernen etwas gelernt zu haben. Der Unterschied von selber angeeigneten Wissen und Fähigkeiten könnte nicht größer sein. … und wer wundert sich dann noch darüber, dass Dinge um uns herum so sind wie sie sind. Vielmehr verwundert es, dass es nicht noch schlimmer ist!

Worte und Taten stimmen nicht überein …

Menschen aus der sehr lange zurückreichenden chinesischen Kultur wissen, dass die Übereinstimmung von Worten und Taten im Großen, wie im Kleinen, für eine stabile funktionierende Gesellschaft erforderlich sind. Fehlt einer Gesellschaft diese Grundlage, so stürzt diese unweigerlich in das Chaos.

Wie ich bereits im ersten Teil schrieb versprechen Politiker vor Wahlen alles und noch viel mehr, um gewählt zu werden. Zur Genüge stellen sich nach der Wahl diese Versprechen als Versprecher der Gewählten heraus.

… die Worte und Taten der Kirche

Interessant wird es bei der Bedeutung der Wörter, welche die Kirche verwendet. Das Wort Kirche selber bedeutet schon dem Herrn gehörend. Als mögliche Antwort bietet sich Kirche(?) an, was wiederum zu einem Zirkelschluss führt. Wem gehört die Kirche? Also das einzelne Bauwerk und erst recht die gesamte Organisation?

Beim Abendmahl werden den Gläubigen Brot (Hostien) und Wein als Leib Christi gereicht. Die dunkle Erinnerung an Kannibalismus kann nur Ungläubige befallen.

Dass die Kirche gerne auf Symbole der einst in Nordeuropa Lebenden – welche heute als Germanen bezeichneten werden – zurückgreift dürfte auch nicht mehr verwundern. Waren den Nordeuropäern in vergangenen Tagen Bäume, Berge, Tauben, Lämmer und Hermeline heilig, so wird zu Ostern – der Auferstehung Jesus – das Osterlamm geschlachtet und verspeist. Die Gläubigen einer Gemeinde werden auch als Lämmer oder Schäfchen bezeichnet, welche der Hirte führt. Bleibt die Fragen: Wohin? und Was ist der Hirte?


Soweit der Ausflug in die Selbstverständlichen Merkwürdigkeiten, welche uns umgeben. Sicher lassen sich weitere finden. Das Ziel dieser Beispiele liegt nicht in der unendlichen Aufzählung, sondern in der Schärfung der Sinne vor solchen Widersprüchen.

Zu den vorherigen Teil geht es hier Selbstverständliche Merkwürdigkeiten – Erster Teil.

Selbstverständliche Merkwürdigkeiten – Erster Teil

Ich liebe die Deutsche Sprache. Diese Sprache ist eine der ausdrucksstärksten Sprachen. Sie weißt mit ihren zahlreichen und leichten Neuzusammensetzung von Wörtern eine enorme Differenzierung und Präzisierung auf.

Im Alltag geht uns dieser Blick auf unsere Sprache oftmals leicht verlorenen. Was wir von Klein auf so und nie anders kennen lernten ist für uns selbstverständlich. Oft haben wir den Eindruck, dass es bereits seit dem Beginn der Zeit so gewesen ist. Manchmal stolpern wir im Alltag über Merkwürdigkeiten – staunen – schütteln uns – und laufen weiter.

In diesen Beitrag erfolgt ein Blick auf selbstverständliche Merkwürdigkeiten, welche uns im Laufe eines Jahre begegnen (können). Dann laufen wir doch einmal los …

Jahreswechsel

Im Tagebuch eines Deutschen wurde im Beitrag Neues Jahr? – Alles klar?! Ende 2017 auf Merkwürdigkeiten zum gewählten Zeitpunkt des Jahreswechsels eingegangen.

  • Mitten im natürlichen Zyklus des Jahres wird ein Jahr beendet und ein neues Jahr begrüßt. Der natürliche Jahreszyklus beginnt mit dem Frühjahr und Endet mit dem Ende des Winters.
  • Der Wechsel findet zu einer Tageszeit statt, welche dem natürlichen Bio-Rhythmus von Menschen zu wieder läuft. Erkennbar daran, dass sich die Jüngsten zu diesem Zeitpunkt – in den meisten Fällen – im Reich der Träume zum Energieaufladen für den nächsten Tag befinden und an der „Feier“ nicht teilhaben.

1.Mai – Tag der Arbeit

Der 1.Mai wird in zahlreichen Staaten auf unserer Erde als Feiertag mit der Bezeichnung „Tag der Arbeit“ begangen. An diesem Tag dürfen die Arbeitenden bzw. Jene – welche es sein wollen (sollen), aber Systembedingt nicht dürfen – voller Freude die Situation feiern, dass sie für Andere einen Großteil ihrer Lebenszeit hergeben.

Verkauft wird uns dieser besondere Tag als Jener, wo für die Rechte der Arbeitenden gestritten und gekämpft wird. Besonders turn sich Vertreter der großen Gewerkschaften und von Parteien – welche meinen sich einen sozialen Anstrich geben zu müssen – hervor.

Aber waren es nicht Jene, welche in den zurückliegenden Jahren:

  • die Hartz IV Gesetze
  • Gesetzte zur Arbeitnehmerüberlassung / Leiarbeit
  • Kürzungen der Renten
  • Privatisierung von Öffentlicher Daseinsvorsorge

ermöglichten – durchsetzten – stillschweigend mit trugen … und somit zu Verantworten haben?

… und wer freut sich schon über Arbeit? Jeder freut sich, wenn die Arbeit möglichst gering bleibt und vollbracht ist! Eine den Menschen erfüllende Tätigkeit hingegen ist etwas völlig Anderes – ginge es darum hätte dieser Feiertag bereits eine andere Bezeichnung.

Einschulung

Meine Oma (†) erzählte mir vor Jahren, dass zu ihr Zeit die Kinder im Frühjahr eingeschult wurden – in einer Zeit des Erwachens und Wachsens.

Heute erfolgt die Einschulung zum Ende des Sommers – in der Zeit der Ernte.

Es scheint, dass in dieser Zeit nicht nur die Bauern auf ihren Feldern – sondern auch ganz Andere – ihre Ernte einfahren, um sie durch Andere (weiter)verarbeiten zu lassen.

Weihnachten

Zu Beginn des Winters steht ein großes Fest an: Weihnachten. Neben zahlreichen verschiedenen Bräuchen und Traditionen hat in dieser Zeit ein alter betagter Gesell seinen Platz. Der Weihnachtsmann.

Nur warum kommt er in der Farbe eines zuckersüssen Limonadenherstellers aus den Vereinigten Staaten von Amerika daher?

Im Jahre 1931 gab der Cartoonist und Grafiker Haddon Sundblom mit seinem Entwurf ihm dieses Aussehen.

Heute wird dieses Fest als eine riesige Konsumorgie in den Medien und Geschäften zelebriert, welche mit dem Weihnachten – wie es zurückliegende Generationen feierten – bei sehr vielen Menschen kaum noch Gemeinsamkeiten besitzt.

Was wäre, wenn ein Konzern den Osterhasen in seine Farben verpackt hätte? Hätten wir dann diese Konsumorgie zu diesen Tagen und zu Weihnachten ein ganz anderes Fest?

Wahlen

Alle Jahre wieder finden Wahlen mit Kandidaten statt – welche für einen Selber, in den meisten Fällen, unbekannt sind – und welche Interessen großartig vertreten. Nur sind es selten die eigenen Interessen des Wählers!

Was verrät uns hierzu die Deutsche Sprache?

Am Wahltag wird vom Wähler die Stimme abgegeben. Die Stimme befindet sich somit nicht mehr beim Wähler, sondern beim Kandidat. Ob der Kandidat nach der Wahl für seine Wähler sprechen könnte hängt davon ab, ob er bei der Wahl genügend Stimmen erhält. Bei zu wenigen Stimmen sind nicht nur die Wähler, sondern auch der Kandidat mal richtig sprachlos.

… und für wen der gewählte Kandidat nach der Wahl seine Stimme nutzt, bleibt allein ihm überlassen, da er nur „seinem Gewissen“ verpflichtet ist. Schließlich zeigt die Vergangenheit, das Versprechen vor der Wahl zu oft nur Versprecher der Kandidaten waren.

(leider habe ich kein Vid mit einer bessern Qualität gefunden)


Der folgenden Teil richtet den Blick auf selbstverständliche Merkwürdigkeiten des Alltag.