Vom Menschen zur KI – X

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Auswirkungen – Perspektiven

In den letzten Jahrzehnten veränderte sich unser Alltag umfassend. Vieles Neue, welches wir aus Märchen unserer Kindertage kennen – wie den Zauberspiegel – eröffnete uns ein riesiges Repertoire. Parallel fanden immer wieder heftige Auseinandersetzungen über die Nutzung dieser Hilfsmittel statt. Zum Teil mit enormen Sanktionen – wie Haftstrafen – für manche Beteiligten. Ein Ende dieses Streitens und Ringens – um die Form der Nutzung – zeichnet sich bisher nicht ab. Loginen und Logimaten bieten ein umfassendes Potential für einen gesellschaftlichen Wandel. Manche mögen hierbei von Revolution – in Erinnerung an die industrielle Revolution – sprechen. Die gegenwärtig stattfindenden Veränderungen besitzen ein weitaus größeres Potential. Das Potential einer fundamentalen gesellschaftlichen Weiterentwicklung: einer Evolution.

In den Bereichen Logistik & Transport & Handel sowie der Produktion bestimmt diese Entwicklung zunehmend den Arbeitsalltag. Beherrschte genwärtig die angebotsorientierte Produktion unsere Wirtschaft, so bieten diese Inovationen das Fundament für eine nachfrageorientierte Ökonomie. In zahlreichen Werken transportieren Loginen Bauteile aus dem Lager zur Fertigung. In Krankenhäusern befördern Loginen das Essen im Haus zwischen der Annahme und Station. Erste Pilot-Projekte zu autonom fahrenden Bussen laufen in Deutschland an. Bisher noch mit menschlicher Begleitung und einem Stop-Knopf. Bei erfolgreicher Pilotierung gehört diese Begleitung sicher zeitnah zur Vergangenheit. Wann im urbanen Raum oder auf Schnellstraßen autonome Fahrzeuge verkehren läßt sich noch nicht datieren. In weiter Ferne scheint dieser Zeitpunkt nicht zu liegen. Die mit diesem Wandel ausgelöste Welle dürfte die meisten Mitarbeiter der Transport-Branche kalt und unvorbereitet überrollen. Brummi- und Taxi-Fahrer, Mitarbeiter von Lieferdiensten sowie des ÖPNV dürfen dann feststellen, daß ihre Fähigkeiten nur noch bei speziellen Aufgabenstellungen – wie dem Schwerlasttransport oder VIP-Beförderung – auf Nachfrage stoßen. Bieten die Betreiber von autonomen Fahrzeugen – wie PKWs – die Nutzung zu annehmbaren Preisen an, dürften die Betreiber von Parkhäusern in Innenstädten sich gezwungen sehen über neue Geschäftskonzepte nachzusinnen. Abstellorte für PKWs entwickeln sich zu einem Relikt vergangener Zeiten. Umsichtigen Stadtkämmerern bereiten solche Aussichten ebenso Sorge. Die Einnahmen aus Parkautomaten und vergebenen Knöllchen beginnen zu versiegen und neue Quellen bedürfen der Erschließung. Anstelle endloser Parkstreifen am Straßenrand reichen für autonome Fahrzeuge zukünftig Haltebereiche. Ein solches Szenario bietet den Verkehrsplanern in Städten das Potenzial den bisherigen Parkstreifen für Rad- und Scooter-Fahrer zu erschließen.

Neben dem einschneidenen Nachteil des Arbeitsplatzverlustes für zahlreicher Menschen und versiegenden Einnahmequellen für Städte bietet dieser Wandel für die Gesellschaft, Unternehmen sowie den Menschen erkennbare Vorteile. Neben der ausbleibenden Parkplatzsuche in Städten sowie der Vergangenheit angehörenden ärgerlichen Knöllchen besteht die Aussicht einer Kostenersparnis durch Wegfall von Versicherung, Steuer und Unterhalt eines Fahrzeuges. Wer keinen PKW über den Tag mehrmals in der Woche benötigt, darf nachrechnen. Als weiterer Vorteil zeichnet sich eine 24 Stunden Zustellung an 7 Tagen der Woche zur Wunschzeit ab. Loginen verrichten zu jeder Zeit ihre Tätigkeit, ob 11 Uhr Vormittages oder 3 Uhr Nachts. Für Menschen, welche kein Fahrzeug steuern dürfen oder können – wie Kinder, Kranke oder Betagte – erhöht sich der Aktionsradius und die Selbstständigkeit. Gleichfalls entlastet diese neue Möglichkeit ihr Umfeld durch den Wegfall von Fahrdiensten. Zudem eröffnet der Wegfall zahlreicher Arbeitsplätze der Gesellschaft und den einzelnen Menschen eine ungeahnte Vielzahl an Optionen sich mit ihren Fähigkeiten und Interessen sinnvoll einzubringen und somit ein erfülltes und zufriedenes Leben zu führen.

Reicht heute die Reservierung eines Tisches im Restaurant, um dann aus einer langen Liste an Gerichten zu wählen, kann künftig die Menü-Auswahl mit der Reservierung einher gehen. Ebenso kann ein solcher Wandel frische Erzeugnisse im Handel – wie Backwaren oder Gemüse – betreffen. Kunden dürfen frische Backwaren per App oder Webseite beim Bäcker bestellen. Für spontane Käufe bleibt aufgebackene Tiefkühlware. Damit entfällt das Beimengen der unverkauften Brote des Vortages zum Teig, um Kosten zu reduzieren. Ein solcher Wandel bei schnell verderblichen Lebensmitteln reduziert eine Produktion für den Müll. Gleichfalls steigt die Qualität und wer krumme Gurken mag kann diese erwerben. Die Kette setzt sich fort. Bieten die Läden schnell Verderbliches auf Bestellung an, reduziert sich der Transportverkehr. Das überbordene Anliefern entfällt, um es anschließend für die Entsorgung abzuholen.

Die Möglichkeiten der Logistik bieten dem Handel und Verkauf die Chance völlig neue Konzepte zu realisieren und sich somit neu zu erfinden. Anstelle von endlosen Regalen – welche Käufer leeren, damit Mitarbeiter diese im Akkord wieder befüllen – betreten Kunden Ausstellungsräume oder nutzen Online-Shops. Verkäufer präsentieren in den Showrooms Interessenten Produkte und deren Möglichkeiten. Statt dem Einkaufswagen dient ein Smart Device als Begleiter, um die zu kaufenden Produkte auf die Liste zu setzen. Mit dem Abschluß der Einkaufsliste im Ausstellungsraum oder Online-Shop beginnt im automatisierten Warenlager die Entnahme der Artikel aus den Regalen und das Zusammenstellen. In der Ausgabe erhält der Kunde seine Artikel zur Prüfung und Mitnahme nach erfolgter Bezahlung. Öffnungszeiten für die Abholung gehören der Vergangenheit an. Es gilt 24 Stunden 7 Tage die Woche. Rein technisch ließe sich das so eben Beschriebene längst realisieren. Bleibt die Frage, warum große (Warenhaus-)Ketten bisher keinen ersten Schritt in diese Richtung gehen. Neben den Filialen betreiben sie einen Online-Shop und ermöglichen es den Interessenten nicht, sich Produkte in eine Filiale zu bestellen, um diese bei gefallen zu erwerben. Unternehmen mit technischen Sortiment bzw. Artikeln aus der Kommunikationselektronik praktizieren dies seit Jahren. Ebenso weist die Internetpräsenz eines Möbelhauses mit skandinavischen Wurzeln die Anzahl der vorrätigen Artikel in einer Filiale aus.

Treiben die bisher geschilderten Entwicklungen Unternehmen bzw. finanzstarke Kreise voran, so zeigt die Vergangenheit, das Einzelne und erst recht Gruppen von einfachen Menschen angestrebte Ziele zu erreichen vermögen. Die Erschaffung einer Logine stellt kein Hexenwerk dar. Ein Einzelner kann die grundlegende Programmierung realisieren. Für die Befüllung der Logine mit den notwendigen Daten bedarf es Vieler. Wikipedia oder Stokfoto-Portale sowie Blogs legen Zeugnis ab, wie durch Sachwarmintelligenz diese und ähnliche Vorhaben Unterstützung finden und sich weiter entwickeln. Manche Vorhaben stecken noch in den Kinderschuhen. Plattformen – wie Facebook – sagten Einige bereits mehrfach den Gang in die Bedeutungslosigkeit voraus. Andere Portale stellten ihren Dienst ein und hinterließen uns ihre Erfahrungen.

… und warum soll es zukünftig keine Logine geben, welche die Bürger bei den Anträgen an die staatlichen Einrichtungen umfassend mit Kommentaren und Videos unterstützt? Wieso jammern Verbände oder Mitglieder – wie aus dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband über die Reise- und Übernachtungs-Portale im Internet – anstelle selber eine Logine für ihre Mitglieder auf die Beine zu stellen? Apps zu den Benzin-Preisen an den Tankstellen führten es vor. Meldeten Anfangs Kunden und Unterstützer dieser Apps die Preise, so übermitteln heute die Tankwarte die Preise an eine Zentrale. Die Apps greifen per Schnittstelle auf diese Daten zu. Die Einführung eines Gesetzes verpflichtete die Tankwarte und Konzerne zu dieser Übermittlung. Ob es ohne die ersten Tankstellen-Apps ein solches Gesetzt gäbe bleibt ein Geheimnis. Jeglicher Einfluß abzustreiten dürfte sich als ungerechtfertigt herausstellen.

Hier und heute stehen uns eine Vielzahl an Werkzeugen zur freien Verfügung, welche geradezu auf das Ergreifen warten. Angefangen bei den vom W3C standartisierten Sprachen – wie HTML oder SVG –  bis hin zu zahlreichen OpenSource Projekten – wie Linux, PHP oder Wiki. Unzählige Portale und Plattformen bauen auf diese Grundlagen auf – wie wikipedia, youtube oder Facebook. Andere Dienste – wie Messanger oder Discord – bieten uns einen Austausch in Echtzeit. All dies eröffnet Jedem von uns einen riesigen Wissens- und Erfahrungsschatz. Zu sagen – alles Wissen ließe sich im Netz finden – trifft nicht zu. Bisher wächst der Wissens- und Erfahrungsschatz mit jedem Tag wie ein wilder ungeordneter Haufen. Für kreative Geister bietet dieser Schatz bereits einen riesigen Fundus an Gedanken und Inspirationen. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit läßt erwarten, daß mit zunehmender Zeit sich in diesem riesigen Haufen Strukturen bilden, um hilfreiche und zeitlose Informationen schneller und zielgerichteter aufzufinden.

Hinzu gesellet sich die gerade in die Breite gehende Entwicklungen des 3D-Drucks. Nicht immer dient ein Kunststoff als Material. Kreative Köche und Konditoren wissen diese Möglichkeit inzwischen zu schätzen. Ebenso Architekten und Bauherren, welche Betonwände mit dieser Technik drucken. Ebenso beginnt die VR-Technik sich auszubreiten. Neben den Virtuellen Welten zeichnen sich die Vorteile der erweiterten Realität bereits ab. Museen & Ausstellungen sowie touristische Hotspots – wie historische Städte – laden zunehmend Besucher zur selbstständigen Entdeckung mit SmartDevice ein. Im Arbeitsleben findet die Technik der erweiterten Realität längst ihren Einsatz bei der Wartung von Anlagen und Maschinen sowie in der Forschung und Planung. Von den beim Militär seit langem genutzten Helmen für Kampfflieger – wie den MiG-Piloten – ganz zu schweigen. Nach den biegsamen Displays von smarten Telefonen und Tablets dürfte als folgende Killer-Applikation die 3D-Hologramm-Technik für Displays – wenn bisher nur in Labors und Forschungeseinrichtungen anzutreffen – ihren Einzug halten. Jeder darf gespannt erwarten, wie mit dieser Technik ein Fußballspiel oder gar eine Naturreportage sich dem Betrachter präsentiert.


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe:


Vom Menschen zur KI – IX

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Auswirkungen – Risiken & Nebenwirkungen

Wie bei allen Neuerungen sammeln Menschen mit dem Einzug der Loginisierung ihre Erfahrungen. Erlebtes und Wiederfahrendes bietet einen Fundus, um diesen neuen Herausfoderungen nicht völlig unbedarft zu begegnen. Manches überrascht(e) auf den ersten Schritten, enthüllt Risiken und Nebenwirkungen auf den Weg in diese neue Welt.

Mit den Loginen manifestiert sich ein digitales Gedächtnis. Beschränkten sich digitale Erinnerungen früher auf privaten Speicher – anfangs mit notorischen Platzmangel auf Disketten – so löscht heute Niemand mehr Daten. Fehlt es einmal an Speicher, wird dieser um einen kompakteren Datenträger mit größerer Kapazität ergänzt. Unternehmen wie Alphabet Inc. handeln so schon lange. Mittels Loginen – dem Zusammenspiel von Algorithmen und Datenbanken –  lassen sich diese Datenbestände erstellen, pflegen und auswerten. Es entsteht ein Gedächtnis, in dem alles digitalisierbare jederzeit auf Abruf steht. Dieses mächtige Hilfsmittel gestattet allgemeine sowie Rückschlüsse zu einem Einzelnen. Noch lassen sich die zukünftigen Auswirkungen der interdisziplinaren Zusammenarbeit aus den Geisteswissenschaften rund um dieses Hilfsmittel – der Logine –  nicht abschätzen. Der Antrieb über einen Einzelnen genauere Aussagen zu treffen, als er über sich selber beflügelt diese Entwicklung. Das solche digitale Abbildung dabei einem – besseren oder schlechteren – Model entspricht gerät häufig aus den Fokus.

Erste Rückkopplungen kommen bereits zum Vorschein. So können Online-Shops den Interessenten unterschiedliche Preise anbieten. Der Unterschied liegt hier nicht beim Produkt oder der Dienstleistung, sondern resultiert aus dem Standort des Interessenten. Für Regionen mit geringerer Kaufkraft gelten geringere Preise als in Gegenden wie Hamburg-Blankenese. Ähnliches läßt sich bei Suchportalen wie google beobachten. Die selbe Suchanfrage von zwei unterschiedlichen Nutzer zeigt zwei divergente Ergebnislisten an, weil vom Nutzer gesammelte Daten in die Gewichtung der Resultate einfließen. Über den Sinn und Nutzen dieses Vorgehens läßt sich streiten. Völlig aus den Blick sollte es bei der Nutzung von Suchmaschienen nicht geraten.

Auch Versicherungen bemühen sich das bietende Potential zu nutzen. So lassen sich inzwischen günstigere KfZ-Policen – mit dem Einbau eines Trackers im Fahrzeug – abschließen. Laut der Gesellschaft dient dieser digitale protokolierende Begleiter dazu diverse Daten über einen gewissen Zeitraum vor einem Unfall zu speichern. Ob es auf Dauer dabei bleibt oder eine künftige Änderung in den AGBs einen umfassenderen Einblick in die geammelten Daten – wie den gefahrenen Jahres-Kilometern – ermöglicht bleibt bisher ein strategisches Geheimnis solcher Anbieter. Die Verbreitung von Fitness Armbändern brachte Krankenkassen auf den Gedanken ihren Mitgliedern Beträge zu erlassen, wenn für dieses Programm registrierte Mitglieder körperliche Aktivitäten in einem festgelegten Umfang erreichen.

In den Vereinigten Staaten greifen solche Rückkopplungen bereits umfassender. Generell ist es ratsam die Regeln im Straßenverkehr zu befolgen. Für Nutzer von Mietwagen empfielt sich dies besonders, da einige Vermieter die Tracker ihrer Fahrzeuge auf Geschwindigkeitsverstöße auswerten und diese Vergehen bei der Polizei zur Anzeige bringen. Ein falscher Freundeskreis bei einem Socialmedia-Portal wie Facebook kann zur Ablehnung eines Kredites bei US-Banken führen, welche diese Daten zur Berechnung der Kreditwürdigkeit mit einbeziehen.

Diese unvollständige Aufzählung von möglichen Rückkopplungen bietet einen kleinen Vorgeschmack auf zukünftige Entwicklungen. Ob und welche dieser Entwicklungen sich durchsetzen hängt von der Akzeptanz in der Gesellschaft und der damit bestehenden Marktmacht des Unternehmens ab.

Lichtscheue Menschen verstanden es schon immer ihr Ziel mit dem geringsten Aufwand zu erreichen. Mit der Loginisierung bieten sich ihnen neue Möglichkeiten. Gehörte in früheren Tagen das Ausspähen und etwas Glück zum Handwerk von Einbrechern, so erleichtern Unbedarfte heute dieser Zunft ihr Werk. Auf Socialmedia-Portalen für Jederman präsentierte Fotos und Videos des eigenen Domizils sowie der Hinweis vom Urlaub in der Ferne laden förmlich zum Raub ein. Die dezente und unbedachte Präsentation des vor Ort Befindlichen auf dem Bildmaterial erleichtert die Entscheidung für einen Raubzug sowie dessen Planung. Um die Planung abzurunden bieten sich Google Dienste wie Maps oder StreetView an und schon kann das unter Strafe stehende Vorhaben starten.

Neben dem Einblick aus der sicheren Ferne bieten vor Ort genutzte W-Lan Geräte mitunter ungewollte Möglichkeiten. Ein ungesichertes Gerät mit einer unverschlüsselten Übertragung gewährt Dritten Zugriff und Einblick in das gesamte W-Lan Netz mit seinen weiteren Geräten. Dabei ist es unerheblich, ob sich die Schwachstelle im Spielzeug der Kinder, der Gebäude- oder Sicherheitstechnik verbirgt. So erfolgt im schlimmsten Fall über das unsichere Spielzeug der Kinder der Zugriff auf die gesicherte Gebäudetechnik. Mangels äußerer Einbruchsspuren stehen die Betroffenen anschließend hilflos vor ihrer Versicherung und bleiben auf ihrem Schaden sitzen.

In Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung läßt sich ein Online-Shop mit geringem Aufwand erstellen. Eine eigene Web-Adresse stellt heute durch Amazon, eBay und anderer Portale kein muß mehr dar. Mit klarem Verstand sollte Jedem bewußt sein, daß Verkäufer an Niemand etwas verschenken. Klingt ein Angebot zu gut um wahr zu sein, wie kann es wahr sein? Leider fraß Gier schon immer Hirn. Statt Produkte und Dienstleitungen an Interessenten zu bringen nutzen Einige diese Möglichkeiten um ihre Kunden zu verkaufen und darüber ihren Lebensunterhalt auf einfache Art zu sichern. Mit Formen der Verschleierung versuchen sie Unsichbarkeit zu erlangen und sich einem Zugriff sowie der Verantwortung zu entziehen.

Bereits angeprochen wurde die Technikgläubigkeit. In gewisser Weise spielt diese in den Aspekt von Fake Shops & Angeboten mit rein. Die Gefahr, daß Menschen sich von einer Logine blenden lassen steigt mit dem verbreiteten Einsatz. Sei es beim Thema der Sicherheit oder bei der Wartung von Anlagen und Maschinen. Vor kurzem beschloss der Deutsche Wetterdienst die manuelle durch eine technische Messung abzulösen. Welche Folgen diese Entscheidung nach sich zieht bleibt abzuwarten. Kritiker befürchten eine steigene Ungenauigkeit der Messungen bei bestimmten Wetterkonstellationen und starken Niederschlägen für einigen Regionen. Aus dieser Meßungenauigkeit kann die Vorhersage von Überschwemmungen – wie in der Winterzeit – für die Anwohner von Flüssen mit einer größeren Ungenauigkeit behaftet sein sowie den daraus resultierenden Folgen.

Wirtschaftlichkeit bildet für jeden Kaufmann die Grundlage seines Handelns. Inwiefern das heutige maßlose Profitstreben einiger Akteure aus der Wirtschaft mit diesem kaufmänischen Grundsatz noch im Einklang steht darf Jeder selber beurteilen. Durch den Einzug und der enormen Verbreitung von neuen technischen Geräten in der Bevölkerung entdeckten Unternehmen ein neues Potential der Kostenersparnis. Mit der passenden App stellt jedes Mobile Device eine Schnittstelle in den Arbeitsfluß eines Unternehmens her. Diese Ersparnis auf Unternehmensseite gestalltet sich häufig als Kostenabwälzung zu Lasten von Mitarbeitern und Kunden. Die Verfügbarkeit des Mobile Device setzten Unternehmen dabei voraus. Für Kunden bedeutet eine solche Strategie zudem oft einen entmenschlichten Service, mit den – häufig für Ältere – sich ergebenden Hürden. Von einem Ausbau dieser Entwicklung ist unter dem gegenwärtigen Dogma der maßlosen Profitmaximierung auszugehen. Das diese Unternehmen einen Teil ihrer Kostenersparnis an ihre Mitarbeiter oder Kunden weitergeben ist nicht bekannt. Vielmehr dürfen sich die Kunden freuen, daß die Preise vorerst weniger steigen und die Mitarbeiter darüber, daß ihre Löhne weniger unter Druck stehen.

Die zunehmende Informationsflut zeichnet sich als weiterer Nebenefekt dieser beginnenden Epoche ab. Neben dem immer noch vorhandenen Spam Stapel im digitalen Postfach dehnt sich diese Flut über Socialmedia- und Video-Portale aus. Die erkenntliche und getarnte Werbung leistet ihr übriges. Die Herusforderung, daß für den Zeitpunkt relevante vom Unnützen zu unterscheiden, gewinnt an Gewicht. Zumal die uferlose Masse an Informationsangeboten es erschwert die Perlen im dreckigen Haufen zu finden.

Die fehlende und ungenügende Rechtssicherheit stellt ein weiteres Risiko dar. In der nahen Vergangenheit nutzten beispielsweise windige Winkeladvokaten unbedarfte Handlungen für Abmahnwellen aus. Hierbei schockierten sie die Abgemahnten mit überzogenen Forderungen und errichteten Drohkulissen. Leider folgten Gerichte – aus Unwissenheit oder Gleichgültigkeit – diesen aufgebauschten fiktiven Schilderungen der abmahnenden Seite und trugen so zur Verunsicherung in der Gesellschaft bei.

Letzten Endes stellen die vorhandene Infrastruktur und die genutzte Technik kein zu unterschätzendes Risiko dar. Der immense Bedarf an Ressourcen erreicht früher oder später seinen kritischen Punkt. Bleiben Antworten auf Herausforderungen – wie Langlebigkeit und Wiederverwertung der technischen Geräte – aus, stößt diese Entwicklung an ihre Grenzen. Eine weitere Barriere stellt momentan die Energiegewinnung dar. Sicher existieren bereits hinter verschlossenen Türen und abgeschirmten Labors – für die breite Masse an Zauberei grenzende – Konzepte und Apperaturen. Bisher zeichnet sich ein Durchbruch für diese neuen Formen der Energiegewinnung noch nicht ab. Die bestehende Zentralisierung der Energie- und Datennetze sowie der Loginen reduziert das Risikopotenzial ebensowenig. Die dezentrale Struktur des Internets trug mit zu seinem Erfolg bei. Zentralisierte Systeme ohne eine Redundanz stellen ein Risiko dar und gemäß Murphy’s Law Geht eines Tages alles schief, was schief gehen kann.


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe:


Vom Menschen zur KI – VIII

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Auswirkungen – Gesellschaft

Gesellschaften gleichen lebenden Organismen. Geformt aus kleineren Einheiten entwickeln sie spezifische Struckturen. Unter günstigen Umständen wächst eine Gemeinschaft. Hindernisse hemmen. Bleibt die Überwindung aus entsteht Stagnation und im schlimmsten Fall droht der gesellschaftliche Niedergang. Meistert eine Gesellschaft ihre Herausforderungen geht sie gestärkt hervor, wird daraus lernen und letztlich reifen.

In unseren Tagen steht unsere Gemeinschaft einer Vielzahl an enormen Herausforderungen gegenüber. Die mit der Loginisierung einher gehenden Veränderungen wirken tief in andere Bereiche und ziehen positive wie negative Folgen nach. Noch zeichnet sich nicht ab, ob es einer kleinen Minderheit gelingt den Großteil der Gesellschaft diesen negativen Folgen auszusetzen oder ob sich die positiven Folgen allen Teilen der Gesellschaft eröffnen.

In der Arbeitswelt manifestiert sich der Wandel bereits. Im vorherigen Teil Staat und Bürger klang an, daß Loginen und Logimaten in Algorithmen abbildbare Tätigkeiten zunehmend ausführen. Neben Journalisten des Print- und Online-Bereiches sowie Mitarbeitern in CallCentern betrifft dieser Wandel unter anderem den Einzelhandel, die Logistik und zahlreiche dispositive Tätigkeiten in unterschiedlichen Bereichen. Noch beschränkt sich der Einsatz von Logimaten auf Bereiche ohne direkten menschlichen Kontakt. Ob und in welcher Form Logimate in Bereiche – wie der menschlichen Pflege – Einzug halten bedarf eines gesellschaftlichen Diskurses und Konsenzes. Ein mögliches Wann liegt nicht mehr hinter dem fernen Horizont verborgen.

Mit den SmartDevices entstanden leistungsfähige mobile Schnittstellen zu Loginen. Dienten in jüngeren Tagen SmartPhones als Accessoires von Führungskräften, so bindet – seit der massenhaften Verbreitung – die Wirtschaft diese Geräte ein, um mit diesen mobilen Passagen Synergien zu erzeugen. Apps lös(t)en Stempelkarte und -automat ab. Für zahlreiche Arbeitgeber gehört der mehrfache tägliche Blick auf Dienstpläne und die notwendigen Absprachen zur geforderten Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiter.

Das Potential dieser Synergien erkannten Banken und der ÖPNV schon vor Jahren. Bot das Online-Banking der Geldhäuser zu Beginn eine Service-Ergänzung, bildet es heute häufig den Standart für die Masse der Kunden. Selbstverständliche Leistungen der nahen Vergangenheit bieten die Institute gegen Aufpreis – wenn überhaupt – an. In der gleichen Spur fährt die Bahn. Tickets lassen sich über ein Portal buchen und sind vom Kunden zu drucken oder auf einem SmartDevice mitzuführen. In Städten und Ballungsräumen bieten Apps eine Alternative zum Kauf von ÖPNV-Tickets am Automaten und Schalter. Ob in zehn Jahren diese Wahl noch besteht bleibt ungewiss.

In Ballungsräumen, Städten und Regionen mit ausgebauten Datennetzen steht den Menschen ein Wechsel zu den internet-basierten Alternativen offen und häufig führt an ihnen schon kein Weg mehr vorbei. Die von Streaming-Diensten abgelösten Videotheken verschwanden hier längst aus dem Straßenbild. Den verbliebenen Reisebüros weht von den Reise- und Urlaubsportalen aus dem Web ein heftiger Wind entgegen. Den Büros bleibt die Wahl eine Nische zu finden oder ihre Flächen für andere Konzepte und Ideen zu räumen. Wie lange Einzelhändler Massenware mit dem SB-Konzept noch feil bieten bleibt abzuwarten. Sicher prägen auch zukünftig Geschäfte und Märkte Straßen und Plätze. In die Breite gehende neuartige Fertigungsverfahren und der Wandel in der Logistik manifestieren sich und ersetzt bestehende Konzepte. In welcher Form zukünftig Pizza und andere Speisen zum Hungrigen gelangen darf der Interessierte verfolgen. Den Fahrten mit dem Rad, Moped oder Auto droht in nicht allzu ferner Zeit die Ablösung durch andere Transportformen.

Weite Alltagsbereiche stehen zunehmend vor der Loginisierung, d.h. vor der Einbindung in loginisierte Prozesse. Kühlschrank, Kaffeeautomat, Waschmaschine oder Auto erhalten vom Hersteller eine Datenschnittstelle mit dazugehöriger App. Fehlt einmal die Schnittstelle läßt sie sich nachrüsten, um Heizung oder Beleuchtung in eine smarte Komponente zu verwandeln. Fehlt vor Ort ein potenter Anschluß an das Datennetz, fühlen sich die Betroffenden nicht nur abgehängt – sie sind es zunehmend auch. Dabei ist es unerheblich, ob Netzbetreiber diesen Ausbau aus wirtschaftlichen Gründen verweigern oder einem Interessenten wegen Geldschulden den Anschluß nicht gewähren. Aufgrund der Loginisierung gestalltet sich der Alltag für Betroffende mühsam und Zahlreiches gerät außerhalb der Reichweite. Ein wiederkehrendes Desaster beginnt das Leben zu dominieren.


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe:


Verbinde die Punkte – #162 – Countdown – 03.03.2019

Mit seiner neuen aktuellen internationalen Presseschau behält Sunny seine Vid-Frequenz während des beschleunigten weltweiten Wandels auf hohen Takt. In 50 Minuten bietet das Vid kurz & kompakt einen konstruktiven Einblick über weltweite Ereignisse unserer Tage.

Vielen herzlichen Dank Sunny für deine Arbeiten & Vids!

Quelle: verbinde die punkteVerbinde die Punkte #162: Countdown (03.03.2019)49:10 min]

Alternativ auf BITchute: https://www.bitchute.com/channel/verbindediepunkte/

In kürzeren Abständen stellt Sunny auf https://verbindediepunkte.de eine Presseschau zusammen.

Presseschau 03.03.2019

USA

  • Trump schlägt nach Horrorwoche zurück
  • Trump badet im Trost seiner Anhänger – „Ich bin in einer schrecklichen Position“
  • Präsident Donald Trump sagte in der CPAC-Rede, er werde eine Verordnung über die freie Rede unterzeichnen.
  • Trump sagt, dass die Enthüllung der “korrupten” FBI-Untersuchung die Krönung der Präsidentschaft sein könnte.
  • Die große Versuchung namens Impeachment
  • Versiegelte Anklageschriften

Diplomatie & Internationales

  • Trump bestätigt die Beziehung zu Nordkorea als “Sehr gut”: “Sie wissen, was wir haben müssen.”
  • Ein seltsamer Gipfel
  • Trump ging einfach weg vom besten Nordkorea Deal, den er je bekommen wird.
  • Die USA und Südkorea verzichten auf ihre Grossmanöver aus Rücksicht auf Nordkorea
  • Pass auf Kim! Diese zwielichtige nordkoreanische Gruppe schwört, das große Böse als Exilregierung zu beenden.
  • Russland sagt Venezuela “massive” Hilfslieferungen zu
  • Machtkampf um Hilfslieferungen
  • Die wahren Herren Venezuelas
  • Ziel: Regime-Change
  • Netanyahu: Opposition erhöht Druck, Likud hält still
  • UN-Kommission: Israel begeht „Kriegsverbrechen
  • Letzte IS-Bastion schwer umkämpft
  • Moskau: IS in Syrien komplett zerschlagen, aber…
  • “Lassen Sie uns annehmen, der Brexit findet statt”
  • US-Botschafter spricht von britischer “Schmutzkampagne
  • Orbán fordert Neuordnung der europäischen Migrationspolitik

Proteste

Medien & Gesellschaft

  • Warum ist die Hand der Queen so blaublütig?
  • ARD-Chef pocht auf höhere Rundfunkgebühr
  • Von der Leyen engagiert teure Berater für Berater-Affäre
  • Justizministerin Barley fordert: „Sollten ein Wahlrecht ab 16 Jahren einführen”
  • Pflegen Sie ihre Wut!
  • Sollte man den Karneval verbieten?
  • Debatte um diskriminierende Kostüme: Ist es rassistisch, wenn ich mich zu Karneval als Afrikaner oder Indianer verkleide?
  • YouTube schaltet Kommentare unter Millionen Videos ab
  • QAnon: Der Countdown läuft, noch 21 … 20 … 19 … 18 … Tage

Wirtschaft & Finanzen

  • Hier sind wir wieder: USA und China in der Endphase der Verhandlung
  • Die rechtliche Immunität der Weltbank wurde aufgehoben und die Tür für Klagen geöffnet.
  • Europäische Zentralbanker spüren politische Hitze im Trump-Stil
  • BRICS-Länder schaffen ein eigenes Zahlungssystem, um die Abhängigkeit vom Westen zu verringern.
  • Nordkoreanische Hacker von Banken auf dem Vormarsch
  • Deutsche Bank-Aktie: Damit hat keiner gerechnet
  • Kommt die Fusion? – „Der Deutschen Bank gehen die Alternativen aus“
  • Warnungen aus den USA: Das klingt nicht gut für die Deutsche Bank
  • Kommentar: Wem gehört das Geld auf meinem Konto?
  • Rückkehr zum Goldstandard am 29. März! Das heimliche Komplott der Zentralbanken!

Technologie

  • “Schlechte Nachricht: Die Menschheit rast auf einen Abgrund zu”

Ausser- & Innerirdisch

  • Minenunternehmen sehen den Mond als Billionen Dollar Geschäft
  • Pentagon schickt Kongress Vorschlag für neue Raumstreitkräfte
  • SpaceX startet ins All – mit Puppe an Bord
  • US-Raumkapsel dockt an ISS an
  • Elon Musk schickte vor einem Jahr einen 100.000 Dollar Tesla Roadster ins All. Inzwischen ist er weiter gereist als jedes andere Auto in der Geschichte.
  • Antarktis vor dem Eis: Wie riesige Monster den Kontinent durchstreiften
  • Eisberg bedroht Forschungsstation
  • Der Erdkern könnte sich gerade noch rechtzeitig verhärtet haben, um das Magnetfeld des Planeten zu retten.
  • Agartha: Die geheimnisvolle Zivilisation innerhalb der Erde, die die Nazis zu kontaktieren versuchten
  • Die hohle Erde ist gefüllt mit Riesen, Deutschen und einer kleinen Sonne.

 


Vom Menschen zur KI – VII

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Auswirkungen – Staat und Bürger

Herrschaft gründet sich schon immer auf Macht. Wobei sich die Legitimierung von etablierten Systemen unterscheidet. Bietet mal ein Glaube das Fundament, kann anderswo physische sowie psychische Gewalt oder ein errichtetes Abhängigkeitsverhältnis die Basis stellen. Die kompfortable Lage der Herren resultiert, neben der Legitimation ihrer Macht, aus Informationen und Stimmungen über ihre Knechte. Waren in fernen Zeiten eine Vielzahl an Ohren und Augen notwendig, so bietet die beginnende Loginisierung weit kompfortablere und umfassendere Möglichkeiten.

Bereits Johann Wolfgang von Goethe schrieb

(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Faust I, Vers 1336 / Mephistopheles

und Oscar Wilde formulierte

Am Ende wird alles gut,
und wenn es noch nicht gut ist,
dann ist es noch nicht das Ende.

Diese Worte spiegeln wieder, daß noch lange nicht aller Tage Abend ist und selbst die finstersten Wolken nicht für alle Zeiten am Firmanent verharren, sondern gleißende Sonnenstrahlen jederzeit durchzubrechen vermag.

In den vergangenden Jahren beschlossen die parlamentarischen Vertreter in zahlreichen Ländern eine Vielzahl an Gesetzen, welche die staatlichen Befugnisse gegenüber ihren Bürgern ausweiten. Mit dem Verweis auf die Sicherheit und der Thematisierung schlimmster Straftaten begründeten Vertreter aus Politik und Medien dieses Vorgehen. Das diese Gesetzte die Sicherheit für die Bürger erhöhen und (potentielle) Straftäter von ihrem Vorhaben abhalten zweifeln inzwischen immer Mehr an. Die technischen Entwicklungen der zurückliegenden Jahrzehnte ermöglichen dieses staatlichen Vorgehen. Hierbei nutzen staatliche Institutionen die von privaten Unternehmen zu kommerziellen Zwecken errichtete Infrastruktur.

Für IT-ler ist es ein offenes Geheimnis, daß Software großer amerikanischer Häuser zahlreiche Hintertüren für die  verschwiegenden US-Dienste implementiert. Mit vergleichbaren staatlichen Vorgaben sehen sich deutsche Unternehmen ebenfalls konfrontiert. Neben Software-Anbietern betreffen solchen Vorschriften Kommunikations- und verschiedenste Internetanbieter sowie Hardware-Hersteller.

Das Auftreten von Sicherheitslücken in Soft- und Hardware resultiert aus diesen staatlichen Vorgaben. Für Manche stellt das Aufspüren solcher Lücken ein Hobby dar. Für Andere die Lebensgrundlage, in dem sie ihre Kenntnisse meistbietent offerieren. Mag sich Jeder seine Gedanken machen welche Interessenten willens und bereit sind für diese Kenntnisse über Sicherheitslücken einen Stapel Geld zu entrichten.

Diese gesetzlich verordneten Schnittstellen gestatten – mit überschaubaren Aufwand – ein Stimmungsbild der Bevölkerung aus der Kommunikation per Telefon und Internet – wie Web, eMail, Messaging –  abzubilden. Mit diesem Bild lassen sich im entstehen begriffene krittische Massen identifizieren sowie auf diese Einfluß ausüben. In den Weiten des Internets platzierte Nischen bieten Unzufriedenen und kritischen Geistern einen kontollierten freien Raum. Diese vorborgenen Biotope dienen der Beschäftigung sowie dem Energieabbau und der Befriedigung der Nörgler, um sie letztlich von einem konstruktiven Handeln abzuhalten.

Neben all den destruktiven Möglichkeiten, welche die Interessen von Herrschenden bedienen, bietet die Loginisierung ein riesiges konstruktives Reservoir. Sinnvolle und nutzbringende Absichten keimen in zahlreichen verschiedenen Bereichen und warten darauf ihr Potential zu entfalten. Wie in der Natur die Keime von Pflanzen sich ihren Weg mit einer gewaltigen Kraftanstrengung bahnen müssen, stehen den konstruktiven Vorhaben im Bereich der Loginisierung enorme Herausforderungen bevor. Behörden – einmal errichtet – besitzen die Eigenart in den Wildwuchs überzugehen. In recht kurzer Zeit steigt in diesen Einrichtungen der Anteil des Selbstzweckes, um ihr weiteres Bestehen zu legitimieren und somit den dort an den Stühlen Klebenden ihr Pöstchen und ihre gesellschaftliche Allimentierung zu sichern.

So verwundert es nicht, daß sich für die Bürger die Vorteile der Loginisierung im staatlichen Bereich nicht erschließen. Vorhaben wie die digitale Gesundheitsakte stoßen auf Mißtrauen und Vorbehalte, da sich eine weitere Entmündigung des Bürgers abzeichnet und dieses System der Bevölkerung ohne Diskussion und einen gesellschaftlichen Konsenz aufgezwungen werden soll.

Dabei bieten Loginen gerade in der Verwaltung enorme Möglichkeiten der Unterstützung. Wer schon einmal einen Stundenplan für eine Schule erstellen durfte weiß, welcher Aufwand mit Zettel und Stift nötig ist um an das Ziel zugelangen. Neben den Fächervorgaben für die unterschiedlichen Klassen sind die Raummöglichkeiten und die Qualifikation der Lehrer zu berücksichtigen. Eine Logine mit den Parametern gefüttern erstellt eine solche Planung in entschieden kürzerer Zeit.

Beispiele ähnlicher Art lassen sich in verschiedenen Bereichen finden. Gemeinsame Folge solcher Beispiele ist, daß im dispositiven Bereich die Aufgaben von weniger Mitarbeitern ausgeführt werden können bzw. Mitarbeiter aus dem produktiven Bereich diese Aufgaben mit geringen Aufwand bewältigen. Als Folge büßen zahlreiche Mitarbeiter aus dem dispositiven Bereich ihren Tätigkeitsfelder ein und könnten bzw. müßten im produktiven Bereich sich betätigen. Etlichen dürften sich bei solchen Gedanken – nach einigen Jahrzehnten wieder produktiv und sich womöglich täglich noch körperlich zu betätigen – die Nackenhaare aufstellen und Fußnägel kräuseln.

In den staatlichen Einrichtungen verlieren die Mitarbeiter – aufgrund des Tagesgeschäftes und der vorhandenen Systemdynamik – häufig aus ihren Blick, wem ihre Tätigkeit dienen soll. Ihre Tätigkeiten erfüllen keinem Selbstzweck, sondern – so die Theorie – dienen den Bürgern und der Gesellschaft. Mit der Loginisierung entsteht die Gelegenheit die Qual der Bürger-Pflichten – wie Steuererklärung oder Anträge – in eine kompfortable und verständliche Form zu bringen und den Bürgern – unabhängig von ihren Vorkenntnissen und ihrer Bildung – die Antragstellung und Abgabe erheblich zu erleichtern. Barierefreie Zugänge zu Formularen und Anträgen – basierend auf den WCAG Empfehlungen des W3C, aufgegriffen in der deutschen BITV – stellen einen ersten Schritt dar.

Eine umfassende und transparente Möglichkeit der Antragstellung über internet-basierte Portale, eine sichere Komunikation sowie begleitende Assistenssysteme für die Bürger fehlen. An solchen Punkten misst sich, ob ein Staat seiner Bürgerschaft dient oder einer sich selber als elitär betrachtenden Gruppe und die restliche Bürgerschaft dem Staat und somit im Dienst dieser kleineren Gruppe steht.


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe:


Vom Menschen zur KI – VI

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Auswirkungen – Nutzer und AGBs

Bei der Konfrontation mit Neuem oder Unbekanntem zeigen Menschen gegensätzliche Verhaltensmuster: von Neugier bis hin zur Fasination oder Bedenken, mitunter gar Furcht. Aus dem jeweilige Muster formieren sich Wohlwollen oder Ablehnung und verstärken häufig die vorherrschende Tendenz bis hin zur Verfestigung. Eine Neubewertung des Unbekannten fällt Menschen mit zunehmender Verfestigung schwerer, eine Beurteilung erfolgte bereits.

Die Loginisierung ruft in den Menschen eines dieser Muster hervor und es bedarf eines Lern- und Verständnispozesse in unserer Gesellschaft über die Vor- und Nachteile dieser neuartigen Technik und deren Möglichkeiten. Gewiss Loginen erleichtern den Alltag erheblich und erweitern selbstständiges Handeln von Menschen mit Einschränkungen. Für diese Möglichkeiten bilden die Daten des Einzelnen den geforderten Tribut. Auf der Strecke bleibt bei diesem Geschäftsmodel die Nachvollziehbarkeit über die Intention der Datenerfassung, die Zeitdauer der Speicherung und dem Speicherort. Was wiederum mit den gesammelten und gespeicherten Daten (zukünftig) geschieht und wer auf sie (zukünftig) Zugriff erhält bleibt ebenso in seiner Gesamtheit unbekannt.

Von juristischer Waffengleichheit zwischen kommerziellen Anbieter und Nutzern kann schon lange Zeit nicht mehr die Rede sein. Unzählige Juristen bringen ihre Expertise für die Anbieter ein und erschaffen endlose – für Nicht-Juristen unverständliche – AGBs. Die unregelmäßigen Änderungen und Ergänzungen tragen ihr übriges bei. Ein – leicht überlesbares – eingefügtes oder gestrichenes nicht gibt dem Text eine völlig andere Richtung. Nutzer sind selten in der Lage und Willens sich mit den AGBs und deren Änderungen in der Tiefe auseinander zu setzen. Statt von einer erteilten Zustimmung der AGBs durch die Nutzer zu sprechen wäre es sicher angebrachter dies als unverstandene Duldung zu bezeichnen.

Den Meisten dürfte inzwischen bekannt sein, daß bei der aktiven Nutzung von internetbasierten Diensten – wie Suchmaschinen oder verschiedensten Portalen – Daten der Nutzer erfaßt und gespeichert werden. Erstaunt wäre sicher die Eine oder der Andere, wird ihnen vor Augen geführt, welche Rückschlüsse diese Daten über sie liefern (sollen).

Weniger Beachtung findet die Datenerfassung von Gerätschaften, welche verbunden mit dem Internet munter ihre gesammelten Daten zum Hersteller übermitteln. Saugrobotor benötigen für ihr Werk einen Lageplan, welchen sie durch Versuch und Irrtum erstellen. So erhält der Hersteller – mitunter auch Partner – einen groben Einblick in die eigenen vier Wände. Kommen weitere internetbasierte Systeme – z.B. der Gebäudesicherheit oder Sprachassistenten wie Alexa – hinzu, entsteht ein weit umfassenderes Bild über die Nutzer und deren Domizil.

Gelangen Daten einmal in den Bestand von Unternehmen entziehen sie sich dem Einzelnen. Ohne Kenntnis über die erfassten sowie aus anderen Quellen hinzugeogenen Daten und den vorgenommenen Rückschlüssen ist eine Korrektur unmöglich, von einer Kontrolle gar zu schweigen. Im Nebel bleibt ebenso verborgen, welche Daten zukünftig in welcher Form verbunden werden und welche Rückschlüsse sich daraus ableiten lassen. Herren von Loginen glauben mitunter, daß ihre Algorithmen weit bessere Aussagen über Nutzer zu treffen vermögen als die Nutzer über sich selber. Hierbei können Loginen aus den Datensätzen eines Menschen nur ein Model erstellen. Wie weit sich ein solches Model an einen Menschen anzunähren vermag, ist wiederum ein anderer Aspekt.

Da diese Technik ihren Einzug schleichend und unsichtbar – somit fast unbemerkt – in unsere Gesellschaft und unseren Alltag nahm bleiben der Gesellschaft und dem Einzelnen die Möglichkeiten: (1) In den sauren Apfel zu beißen und zähneknirschend zu schlucken – (2) so asketisch wie irgend möglich sich gegenüber dieser Loginisierung zu verhalten – oder (3) ein gesellschaftliches Regelwerk für die beginnende Epoche der Loginisierung zu erstellen.

Ein juristisches Regelwerk zu diesem gesellschaftsrelevanten Themenfeld der Loginisierung befindet sich am Anfang. Erste Schritte im Datenschutz und der Kennzeichnung erfolgten. Ohne die gebotenen Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten beschmutzen diese Gedanken aber nur sinnlos Papier.


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe:


 

Vom Menschen zur KI – V

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Auswirkungen – Betreiber und Nutzer

Unsere Gesellschaft, gekennzeichnet von einer starken Wissens- und Arbeitsteilung, ist ein äußerst komplexer Organismus. Wie auch bei anderen lebenden Organismen befindet sich unsere Gesellschaft in einem permanenten Wandel. Über manche Zeiten mögen die Mitglieder diesen Wandel kaum bemerken, in anderen Zeiten – wie den gegenwärtigen – führt dieser Wandel zu dermaßen umfassenden Veränderungen in kurzer Zeit, daß nur noch von einem epochalen Ausmaß zu sprechen ist.

Geglaubtes steht plötzlich in Frage und besitzt das Potential Weltbilder wanken, sogar einstürzen zu lassen. Dies mit einer exponentialen Beschleunigung, deren Endgeschwindigkeit sich bisher nicht abzeichnet. Das für Manchen die Welt somit aus allen Fugen gerät oder auf dem Kopf steht, wird – aufgrund zahlreicher Erschütterungen im Großen wie im Kleinen – leicht nachvollziehbar.

Komplexes Systeme – wie Gesellschaften – sind eine Form von chaotischen Systemen. Findet an einer Stelle eine – mitunter auch nur kleine – Veränderung statt, können daraus enorme nicht vorhersehbare Folgen resultieren. Die losgelöste Betrachtung der Loginisierung von anderen gesellschaftlichen Faktoren ist aufgrund der ineinander greifenden und sich gegenseitig beeinflussenden gesellschaftlichen Bereiche unmöglich. Die Loginisierung findet nicht im sterilen Labor, sondern in unserer Gesellschaft statt und steht somit in stetiger Wechselwirkung mit zahlreichen anderen Faktoren.

Aufgrund dieser Komplexität wirkt dieser Bereich wie ein wüstes Knäul. Ergreifen wir für die anstehende Betrachtung einen Faden, welcher etwas aus diesem Knäul ragt … die Loginen.

Facebook und Alphabet Inc. gehören zu den bekanntesten Unternehmen, welche Loginen in unseren heutigen Tagen betreiben. Neben diesen Betreibern nutzen zahlreiche weitere große Häuser Loginen, um Daten in Echtzeit zu verarbeiten. Unternehmen aus dem weitläufigen IT- und Kommunikations-Umfeld, dem Reise- & Transport- und Logistik-Bereich aber auch verschwiegende staatlichen Dienste nutzen diese Möglichkeit – sofern sie über die notwendige Infrastruktur und Ressourcen verfügen. Unternehmen mit geringeren Ressourcen und Bugdet stellen weit potentere Unternehmen – wie Alphabet Inc. – die Dienste ihre Loginen zur Verfügung.

Die Loginen, welche die Meisten gegenwärtig am häufigsten nutzen, befinden sich nahezu ausschließlich in privater Hand. Die unbekannten Systeme dieser Art stehen unter Hoheit von verschwiegenen staatlichen Diensten. In beiden Fällen ist für die breite Gesellschaft nicht nachvollziehbar was dort abläuft. Für den privaten Sektor kommt noch das Geschäftsgeheimnis hinzu. Aber selbst eine Offenlegung der Logarithmen würde an der Nachvollziehbar wenig ändern. Wer kann schon aus dem Stand spontan einen elektrischen Motor erklären, welcher weitaus weniger komplex ist.

In sofern wird eine Logine für die Meisten auch weiterhin eine Black Box bleiben. Entscheidener ist unter welcher Kontrolle sich eine Logine befindet und mit welcher Intention die Nutzung erfolgt.

Gute Absichten führen nicht immer zu einem guten Ziel. Kriminelle in den USA überlisteten Loginen, welche Vorhersagen zu Einbrüchen und Diebstählen treffen sollen. Durch eine Vielzahl kleinerer Straftaten in ärmeren Vierteln lenkten sie den Fokus der Polizei auf diese Bezirke, in denen daraufhin verstärkt Streifen patrouillierten. Die anschließenden Beutezüge in den reicheren Viertel waren für die Kriminellen sicher ergibig und weit risikoärmer.

Diese Anekdote zeigt die Beschränktheit von Loginen. Ein Mensch hätte womöglich bei diesen Geschehnissen über die Intention der Krimminellen nachgedacht und andere Schlüsse gezogen. Einer Logine – aufgrund fehlender eigener Intelligenz – ist dieser Rückschluß nicht möglich.

Hier zeigt sich die erhöhte Gefahr, daß Menschen bereit sind oder duch Vorgaben von Arbeitgebern angehalten werden ihr (Mit-)Denken einzustellen. Die Logine zeigt doch eindeutig, daß … Vergessen wird hierbei, das Loginen nur so gut unserer Welt abbilden, wie die erforderlichen relevanten Faktoren für die gestellte Aufgabe bei der Programmierung Berücksichtigung finden. Eine Logine bleibt eine Model unserer Welt – mit seinen Vorzügen und Nachteilen.

Wenn schon der Einsatz von Loginen in einem so sensiblen Bereich – wie dem der Sicherheit – derartige Folgen nach sich zieht, weil das Denken mit dem Hochfahren dieser neuen Systeme heruntergefahren wird, welche Auswirkungen sind dann erst innerhalb der breiten Masse zu erwarten bzw. zu befürchten …


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe:


 

Vom Menschen zur KI – IV

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Was ist unter KI zu verstehen?

Jedes neue Kind braucht einen Namen. So auch der Bereich, welchen wir in unseren heutigen Tagen mit KI – Künstlicher Intelligenz – bezeichnen. Ob die Verwender dieses Ausdrucks ein gemeinsames Verständnis diese Begriffes besitzen bleibt oftmals fraglich. Dieser Begriff stammt aus dem Umfeld der Informations- und Kommunikations-Technologie (IKT bzw. kurz IT).

Für viele Menschen stellt die IT immer noch ein Mysterium dar. Bestenfalls können sie Gerätschaften dieses Bereiches – wie PC, SmartPhone oder Tablet – bedienen. Bezüglich des Hintergrundes kommen ehrlicherweise dann Worte Wie es funktioniert interessiert mich nicht! Es muß nur funktionieren! So verwundert es nicht, daß das Verständnis über die KI häufig ein nebulöses & individuelles und von Filmen geprägtes ist.

Dieser Effekt verstärkt sich zusätzlich durch Multiplikatoren – wie Politiker, Prominente und „Experten“ – welche in Gesprächsrunden im Fernsehen ihre Sicht der Dinge zu der KI verkünden. Diese Multiplikatoren sind letztlich auch nur Menschen wie Du und ich. Kein Mensch ist erleuchtet oder besitzt aus dem Nichts zu irgend einer Sache Kompetenz, weil eine Kamera auf ihn gerichtet ist.

So entsteht und festigt sich in der Gesellschaft ein Narrativ zu der KI, welches auf überzogene und falsche Annahmen, Erwartungen und Befürchtungen fußt.

Was mit KI bezeichnet wird stellt den nächsten Schritt vom Werkzeug zu den Maschinen dar. Durch Werkzeuge vereinfachte sich die Arbeit des Menschen. Mit dem Gebrauch von Maschinen steigerte er sein mechanischen Potential um ein Vielfaches gegenüber seinen eigenen Fähigkeiten. Mit der KI erschafft der Mensch etwas um geistige Arbeit, welche sich in Algorithmen pressen läßt, ausführen zu lassen.

Welche Form von KI ist möglich?

Erstellte Allgorithmen, welche Denkmuster und Abläufe in Formeln und Programmen abbilden, werden als KI bezeichnet. Eine weitaus bessere Bezeichnung für diese neuen menschlichen Hilfsmittel wäre gewiß das Wort Logine – zusammengefügt aus Logik und Maschine.

Im Unterschied zu Werkzeugen und Maschinen ist eine Logine nicht greifbar. In Kontakt mit diesen Hilfsmitteln dürfte Jeder – auf die ein oder andere Weise – gekommen sein, der sich im WorldWideWeb bewegt. Die Suche oder Planung zu einem Autokauf, einer Reise oder einer Wohnung & Haus führen häufig auf ein Portal. In Web-Browsern wie Firefox oder Chrome wird immer noch HTML (eine Layoutsprache) interpretiert und dem Nutzer das Resultat angezeigt. Mit den statischen Web-Seiten der 1990er haben die heutigen Web-Konzepte – anno 2019 – sehr wenig gemeinsam. Auf Seite der Anbieter dieser Portale kommen Loginen längst zum Einsatz, um aus der Vielzahl der Möglichkeiten dem Interessenten die passenden Informationen zu liefern.

Inzwischen ist der Gang ins Web nicht mehr nötig, um mit Loginen in Kontakt zu treten. Ein Anruf bei einem ServiceCenter führt schon hierzu in Form einer Abfrage. Bestenfalls kann die Logine bereits das Anliegen bedienen. Sollte dies nicht möglich sein wird zu einem Mitarbeiter verbunden. Zukünftig wird die Weiterleitung an Mitarbeiter weitaus seltener. Die Algorithmen der Loginen werden auch in diesem Bereich zunehmend besser und umfassender.

Neben diesen offensichtlichen Bereichen kommen Loginen bereits in vielen weiteren Bereichen zum Einsatz. Bspw. erstellen Loginen Berichte zu Fußballspielen, dem Wetter oder der Wirtschaft & Börse aus erfaßten Parametern. Journalisten und Reporter der Print- und Internet-Medien verlieren hier bereits zusehends ihren Broterwerb.

Zukünftig werden Loginen im maschinellen Bereich zum Einsatz kommen. Diese Geräte weiterhin als Maschinen zu bezeichnen würde diesem evolutionären Schritt unzureichend Rechnung tragen. Das Wort Logimat – zusammengesetzt aus Logik und Automat – erscheint passender.

Im Jahre 2015 wurde Angela Merkel bei einem Besuch in Japan ein Logimat – zukünftig wird man sagen in einem sehr frühen Stadium – präsentiert.

Quelle: RT DeutschJapan: Angela Merkel freundet sich mit dem Roboter Asimo in Tokyo an [ 01:08 min]

Es sind die ersten Schritte einer sich entwickelnden und zukünftig in die Breite gehenden Technologie. Als weitere nahe zukünftige Felder dieser Technologie beginnen sich Selbstfahrende Fahrzeuge abzuzeichnen. Darüber Hinaus ist heute in seiner Gänze noch nicht absehbar welche Veränderungen für unseren Alltag und unser Leben sich ergeben werden.

Verglichen werden kann unsere heutige Zeit vielleicht nur mit den Anfängen der industriellen Revolution, wo ebenso wenig die entgültige Entwicklung absehbar war.


In den folgenden Teilen wird der Versuch unternommen das Themen-Umfeld der KI mit den Fragen zu beleuchten:


Frühere Beiträge aus dieser Themenreihe: